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Trouw - Niederlande | Dienstag, 9. August 2011

Assad verliert arabische Rückendeckung

Der saudi-arabische König Abdullah hat das harte Vorgehen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gegen seine Bevölkerung scharf kritisiert und ihn zu Reformen aufgerufen. Trotz zweifelhafter Motive des Königs ist dies ein Hoffnungszeichen, meint die christlich-soziale Tageszeitung Trouw: "Seine Einmischung entspringt sicherlich eher dem Bedürfnis, dass Ruhe in der Region einkehrt als dem Wunsch nach demokratischen Reformen. Aber seine Stimme besitzt in der arabischen Welt  großes Gewicht. Assad weiß nun, dass er nicht einmal mehr auf die Solidarität seiner autokratischen Kollegen zählen kann. … Er hat mit dem Blutvergießen so viel Abscheu hervorgerufen, dass er nun vollkommen isoliert ist.  Es ist kaum zu erwarten, dass der syrische Präsident unmittelbar auf die Ratschläge aus seiner eigenen Region hört, aber dennoch gibt die Tatsache, dass die arabischen Herrscher einander nicht mehr automatisch Rückendeckung geben, Hoffnung."

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