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Jyllands-Posten - Dänemark | Montag, 15. August 2011

Geduld der Türkei mit Assad am Ende

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hält die Fäden für den Sturz des syrischen Regimes in der Hand, stellt die liberal-konservative Tageszeitung Jyllands-Posten fest: "Es besteht kein Zweifel, dass die Tage des syrischen Diktators Baschar al-Assad gezählt sind. Die Frage ist, ob es Kräfte des existierenden Regimes gibt, die von der Spitze einer Übergangsregierung einigermaßen glaubwürdig einen Dialog mit der Opposition führen können. Oder ob sich Assad bis zur letzten Patrone an seiner Macht festklammern wird, während sich die Aufständischen immer mehr Waffen besorgen, die Armee zersplittert und sich Anarchie ausbreitet. Um dieses Schreckensszenario zu verhindern, hat die Türkei die Beziehungen zu Assad weiter aufrechterhalten und gleichzeitig der Opposition die Möglichkeit gegeben, mehrere Treffen in der Türkei abzuhalten. Aber jetzt deutet einiges darauf hin, dass Erdoğans Geduld mit Assad am Ende ist. Der Diktator von Damaskus hat die politischen Reformen, die er Ankara mehrmals versprochen hat, nicht umgesetzt."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 15. August 2011

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