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Trouw - Niederlande | Dienstag, 13. September 2011

Euro-Rettung nur mit Athen

Auch niederländische Politiker spekulieren über einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone. Doch ein solcher Schritt hätte katastrophale Folgen, warnt die christlich-soziale Tageszeitung Trouw: "Wenn Griechenland aus der Euro-Zone fällt, hat das nicht nur dramatische Konsequenzen für dieses Land, sondern auch für Italien, Portugal, Irland und andere schwache Euro-Partner. Dann wollen Kreditanbieter keine Geschäfte mehr mit ihnen machen oder sie fordern eine hohe Vergütung für ihr Risiko. Dadurch kann die Währungsunion auseinanderbrechen. Es ist deutlich zu sehen, dass Europa mehr politische Integration braucht, um den Binnenmarkt und die Währungsunion effektiv zu steuern. ... Die Mitgliedstaaten haben diese Notwendigkeit lange nicht einsehen wollen. Jetzt sind die Probleme in der Euro-Zone so groß, dass eine weitere Integration kaum rechtzeitig zu realisieren ist. Dennoch ist es der einzige Weg. ... Und dieser Weg beginnt nicht mit einem Abschied von Athen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 13. September 2011

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