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24 Chasa - Bulgarien | Dienstag, 13. September 2011

Gürtel geht nicht mehr enger

Die auf Drängen der EU eingeführten Sparmaßnahmen im Kampf gegen die Schuldenkrise in Griechenland wirken bereits kontraproduktiv, meint die Tageszeitung 24 Chasa. Weitere Einschnitte wären für die griechische Wirtschaft fatal: "Bei Staatsschulden von über 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts hilft es nicht mehr, den Gürtel enger zu schnallen. Denn Sparen senkt zwar auf der einen Seite die Staatsausgaben, auf der anderen aber bringt es weniger Staatseinnahmen, weil es die Produktion drosselt. Nicolae Ceaușescu hat seinerzeit dieses Modell gewählt, um Rumäniens Staatsschulden zurückzubezahlen, und hat dabei die rumänische Wirtschaft zugrunde gerichtet. So geht es nicht. Jede Volkswirtschaft hat ihre Grundpfeiler, die der Staat nicht einseitig bestimmen kann. Du kannst versuchen, hundert Liter Milch am Tag von einer Kuh zu melken, aber es wird nicht klappen. Sie gibt es nicht her, so viel du sie auch schlägst."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 14. September 2011

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