Elsevier - Niederlande | Montag, 3. Oktober 2011
Europa im Würgegriff der Griechen
Die griechische Regierung hat am Sonntag bekannt gegeben, die vom Internationalen Währungsfonds gestellten Auflagen nicht rechtzeitig zu erfüllen. Europa muss sich endlich aus dem Würgegriff der Griechen befreien, fordert das konservative Nachrichtenmagazin Elsevier: "Keiner will eine totale Eskalation der Krise. ... Aber so wie es jetzt läuft, wird es nicht gutgehen. Die Griechen werden belohnt, obwohl sie es nicht schaffen. Und immer wieder zeigen sie, dass sie das mögen. ... Dabei hilft Anpacken. Irland brauchte nach der Kreditkrise auch einen Notkredit von Europa und dem IWF. Das Land hat daraufhin knallhart eingegriffen, indem es die Staatsfinanzen und den Bankensektor sanierte. Die direkten Folgen waren schmerzlich für das Land, unter anderem eine hohe Arbeitslosigkeit. Aber inzwischen geht es Irland besser. ... Europas Politiker tun gut daran, Griechenland knallhart zum Sanieren zu zwingen - oder sie müssen den Euro als gescheitert aufgeben. Dieser endlose Würgegriff ist kein Fortschritt."
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Alle verfügbaren Texte von » Philip Willems
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