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La Tribune - Frankreich | Dienstag, 4. Oktober 2011

Athens Krise erfordert neues Europa

Die EU-Finanzminister haben bei ihrem Treffen am Montag in Luxemburg die Entscheidung über die nächste Rate der Hilfszahlungen an Griechenland auf Anfang November vertagt. Das gibt Europa 30 Tage Zeit, um sich neu zu erfinden, hofft die Wirtschaftszeitung La Tribune: "Die Schaffung einer europäischen Wirtschaftsregierung ist seit einigen Monaten im Gespräch. ... Die Hypothese, dass durch einen neuen Vertrag eine Föderation von Nationalstaaten oder ein Europa der zwei bis drei Geschwindigkeiten zu Stande kommen könnte, steht ebenfalls im Raum. Dazu bekennen sich sogar die Europa-Enthusiasten. Die zwischenstaatliche Organisationsebene ist wieder von Bedeutung. Die Regierungschefs hantieren am europäischen Getriebe, angeführt vom französisch-deutschen Gründerduo. Leider funktioniert es zwischen den beiden nicht besonders gut, wie man in den letzten Monaten beobachten konnte. Ihre Vision ist mal miteinander abgestimmt, mal bürokratisch, aber selten historisch. Dennoch ist die Gelegenheit gekommen, Europa neu zu erfinden."

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