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Financial Times - Großbritannien | Freitag, 21. Oktober 2011

Nur innere Einheit bringt Libyen weiter

Nach Gaddafis Tod muss die libysche Übergangsregierung vor allem interne Machtkämpfe vermeiden, meint die liberal-konservative Wirtschaftszeitung Financial Times: "Die dringendste Aufgabe des Nationalen Übergangsrats ist es sicherzustellen, dass die Einigkeit, die gegen Gaddafi herrschte, jetzt nach seinem Tod nicht zerbricht. Interne Machtkämpfe würden die fragilen Erfolge der vergangenen sechs Monate gefährden. Sobald es sich anbietet, müssen die siegreichen Fraktionen sich über einen Weg zur Schaffung der Institutionen einigen, die die Freiheiten bewahren, für die so viele Libyer starben. Wenn Libyen es will, sollte der Westen bereit sein, technische Hilfe in diesem Prozess bereitzustellen. An der militärischen Front jedoch sollte der Westen nun, da Gaddafi sein Volk nicht mehr bedroht, nicht länger bleiben als erwünscht."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 21. Oktober 2011

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