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Home / Presseschau / Archiv / Presseschau | 01.03.2010

 

TOP-THEMA

Erdbeben in Chile

 

Ein schweres Erdbeben hat am vergangenen Samstag Chile erschüttert. Mehrere hundert Tote wurden bislang geborgen, Hunderttausende sind obdachlos. Doch der politische und wirtschaftliche Erfolg des Landes hat eine Katastrophe wie jüngst in Haiti verhindert, meint Europas Presse.

De Morgen - Belgien

Chile verträgt Erdstoß besser als Haiti

Anders als Haiti stürzt Chile durch das Erdbeben nicht in ein Chaos, meint die Tageszeitung De Morgen. Eine stabile Demokratie und eine geordnete Verwaltung sei dafür die Grundvoraussetzung: "Haiti hat die verhassten Docs [die Diktatoren Jean-Claude und François Duvalier] und ihre düsteren Tonton Macoutes [Geheimpolizei] vertrieben, aber viel Demokratie hat sich nie entwickelt, geschweige denn ein politisch stabiles Regime oder ein ökonomisches System, das Wohlstand schuf. In Chile gab und gibt es das aber. Es ist also nicht so, dass sogenannte 'arme' Kontinente in ihrer Gesamtheit zur Armut verdammt sind. Chile beweist, dass es Länder gibt, die ihre Jahre der Tränen und Armut besser überwinden können als andere. ... Haiti ist das Vorbild eines failed state. Chile nicht. Chile hat eine parlamentarische Demokratie, einen regulierenden Staat, einen Markt, der durch eine Marktwirtschaft geordnet wird. Chile ist kein Land von Milch und Honig, aber die chilenische Gesellschaft kann einen Stoß vertragen. Sogar einen von 8,8 auf der Richterskala." (01.03.2010)

Berliner Zeitung - Deutschland

Haiti kann von Chile lernen

Die Reaktion Chiles auf das schwere Erdbeben zeigt, dass der Mensch gegen die Macht der Natur nicht vollkommen wehrlos ist, meint die linksliberale Berliner Zeitung und vergleicht die ersten Hilfsmaßnahmen mit denen auf Haiti: "Von Beben zu Beben hat das oft getroffene Chile die Bauvorschriften verschärft, immer neue Erfahrungen flossen in Baudetails, Gebäude wurden standsicherer oder stürzen so ein, dass Hohlräume bleiben. Die Katastrophenschutz-Behörde organisiert Übungen, jedes Kind weiß, was es im Ernstfall tun muss. Chile ist ein wohlregiertes Land, was bald nach dem Beben deutlich wurde. Die ersten Maßnahmen wirken koordiniert, planvoll. In zwei Wochen kommt eine neue Regierung ins Amt; jetzt stützt der künftige Präsident die scheidende [Präsidentin] Michelle Bachelet voller Anstand in der Stunde der Not. Viele können vom Beispiel Chile lernen, vor allem jene, die den Wiederaufbau Haitis planen. Dann hätte dieses Beben ein Gutes." (01.03.2010)

El País - Spanien

Chiles neue Regierung kann Führungskraft beweisen

Das heftige Erdbeben in Chile birgt auch eine Chance für die Regierung unter dem neu gewählten Präsidenten Sebastián Piñera, der in zwei Wochen die Geschäfte übernimmt, meint die linksliberale Tageszeitung El País: "Es ist der Moment für Piñera, am Anfang seiner Amtszeit zu zeigen, dass er Widrigkeiten überwinden kann. Es ist der Zeitpunkt, Führungskraft zu beweisen, um die Kräfte für den Wiederaufbau zu vereinen. Und die demokratischen Institutionen, die bei den Wahlen im vergangenen Januar nach 20 Jahren dem Mitte-Links Bündnis der Concertación die Macht entzogen haben, um auf die Rechte zu setzen, haben nun die Möglichkeit zu beweisen, dass sie die Effizienteren, die Gerechteren und die Verständnisvolleren sind, um das Land schnell wieder auf die Beine zu stellen, so wie es das chilenische Volk verdient hat." (01.03.2010)

Correio da Manhã - Portugal

Mensch ist Natur ausgeliefert

Angesichts der Erdbeben in Chile und Haiti und des Orkantiefs "Xynthia" über Westeuropa erinnert die Tageszeitung Correio da Manhã daran, dass die Menschen der Natur oft schutzlos ausgeliefert sind: "Erdbeben und Tsunamis. Stürme und Unwetter. Für alle Naturkatastrophen wird nach wissenschaftlichen Erklärungen gesucht, und diese gibt es sicher. Die moderne Menschheit hat sich an eine kontrollierte und gütige Natur gewöhnt; Naturkatastrophen werden als Ausnahme in einer mehr oder weniger perfekten und harmonischen Welt gesehen. Doch so ist es nicht: Unsere Beziehung zur Natur ist tragisch und feindselig. Früher akzeptierten wir diesen tragischen und gewalttätigen Dialog als Teil unseres Schicksals - Stürme und Überflutungen passierten regelmäßig und wurden kaum kommentiert; ... Wir dachten, dass die Erde ein friedlicher Ort sei. Ist sie aber nicht. Die Erde lebt und bäumt sich auf, weil sie von den Menschen bedroht und gequält wird. Sie überrascht die Unaufmerksamen. Und die Schutzlosen." (01.03.2010)

POLITIK

ABC - Spanien

Spaniens Pakt gegen die Eta erfolgreich

Am Wochenende wurde der mutmaßliche neue Anführer der baskischen Untergrundorganisation Eta festgenommen. Damit verliert die Terrorgruppe zum fünften Mal innerhalb von zwei Jahren ihre Führungsspitze. Für die konservative Tageszeitung ABC zeigt die Festnahme die Effizienz des polizeilichen Vorgehens: "Mit der erneuten Festnahme von drei wichtigen Eta-Mitgliedern, darunter Ibón Gogeaskoetxea, der als Nummer eins der Terrorbande gilt, rückt die Zerschlagung dieser kriminellen Organisation immer näher. Die aufeinanderfolgenden Festnahmen von 'Kommandos', das Aufspüren von Waffenlagern und die Auflösung von Quartieren wie dem in Portugal könnten für die Eta zum Grab werden. ... Erneut zeigt sich, dass die politische Einigung [der Parteien], die Eta polizeilich zu zerschlagen die effizienteste Strategie auf dem Weg zum Frieden ist." (01.03.2010)

Respublika - Litauen

EU-Atommüllendlager in Litauen verhindern

In der vergangenen Woche hat die britische Tageszeitung The Times berichtet, dass acht EU-Staaten, darunter auch Litauen, eine Organisation gegründet hätten, die in Wirklichkeit die Entsorgung radioaktiver Abfälle plane. Die Tageszeitung Respublika sieht die litauische Öffentlichkeit übergangen: "The Times weiß auch schon, wo der Friedhof für den Atommüll aus der ganzen EU entstehen soll: in Osteuropa, vielleicht sogar in Litauen. In unserem Land ist bereits die wenig bekannte Agentur Rata in diesem Bereich aktiv, und ihr Leiter Dainius Janėnas ist nun mit der Wahrheit herausgerückt: Ja, der europäische Atommüll kann auch in Litauen endgelagert werden - und das, obwohl unsere Gesetze die Einfuhr radioaktiver Abfälle verbieten. Darauf hatte Janėnas auch schon eine Antwort: Die Gesetze könnten ja geändert werden. Müssten sie aber gar nicht: Per EU-Richtlinie könnte Litauen offiziell zur europäischen Atommüllhalde erklärt werden. Haben die Bürger denn gar kein Recht mitzuentscheiden, ob ihre Kinder zwischen radioaktiven Abfällen aufwachsen sollen?" (01.03.2010)

Népszava - Ungarn

Gordon Bajnai lenkt Ungarn pflichtbewusst

Lobende Worte erntet der bald aus dem Amt scheidende ungarische Regierungschef Gordon Bajnai vom Publizisten József Debreczeni in der linken Zeitung Népszava: "Was er getan hat, war eine selbstlose Opfergabe für die ungarische Nation. Gordon Bajnai wurde als Regierungschef nicht von politischen Ambitionen, Machtgier und ähnlichen Motivationen geleitet, sondern er handelte aus Pflichtbewusstsein gegenüber der Heimat. Es besteht kein Zweifel darin, dass Bajnai, der seit April 2009 an der Spitze einer 'Expertenregierung' die Geschicke des Landes lenkt, seine Pflichten gegenüber dem ungarischen Volk standhaft erfüllt hat. Er hat dies unter immensen Schwierigkeiten und inmitten eines Hagels unwürdiger Angriffe seitens der rechtskonservativen Opposition geschafft. Und: auf einem imponierenden Niveau und mit dem bestmöglichen Ergebnis. Bajnai hat das Land aus der wirtschaftlichen Misere geführt. Darin stimmen alle hiesigen und internationalen Wirtschaftsfachleute, die diesen Namen verdienen, überein. Also: Hut ab!" (01.03.2010)

Helsingin Sanomat - Finnland

Neue Qualität der US-Lateinamerika-Beziehungen

Ein Gipfel lateinamerikanischer Staaten hat in der vergangenen Woche in der mexikanischen Stadt Cancún beschlossen, eine neue Organisation amerikanischer und karibischer Staaten zu gründen, der die USA und Kanada nicht angehören sollen. Das findet die Tageszeitung Helsingin Sanomat bemerkenswert: "Für die Länder im Süden [sic] des amerikanischen Kontinents ist es sinnvoll zusammenzuarbeiten, um zum Beispiel die Interessen der Gruppe bei globalen Verhandlungen zu stärken. Die [Organisation Amerikanischer Staaten] OAS wird sich weiter um Fragen kümmern, die sie gemeinsam mit dem reichen Norden betreffen. ... Umfangreicher Wirtschaftsaustausch, Öl-und Drogenhandel, Migrationsströme sowie historische Erfahrungen verbinden die USA und Lateinamerika unzertrennlich. Die Qualität der Beziehungen wird sich jedoch unvermeidlich verändern und die USA müssen sich darauf einstellen. Anders als noch vor wenigen Jahrzehnten sind die lateinamerikanischen Länder jetzt fast alle selbstbewusste Demokratien, mit denen neben den nördlichen Nachbarn auch andere große Staaten zusammenarbeiten wollen." (01.03.2010)

REFLEXIONEN

O Kosmos tou Ependiti - Griechenland

Giannis Kibouropoulos über deutsche Schuld an der griechischen Krise

Giannis Kibouropoulos antwortet in der Wochenzeitung O Kosmos tou Ependiti mit einem ironischen Schreiben an die Deutschen auf einen in der vergangenen Woche in der deutschen Wochzeitschrift Stern veröffentlichten "Brief an die Griechen". Kibouropoulos meint, dass die Deutschen Mitschuld an der griechischen Finanzkrise tragen: "Lieber Hans, lieber Peter, Liebe Ulla, liebe Hanna. Ich werde Euch etwas über den grundlegenden Mythos erzählen, der Euch misstrauisch, wenn nicht gar feindselig gegenüber der griechischen Gesellschaft gemacht hat. ... Es ist wahr, dass mein Land von der EU in den vergangenen 30 Jahren fast 46 Milliarden Euro bekommen hat. Es wäre deshalb wirklich ein Skandal, wenn das nicht erwidert werden würde. Griechenland hat es getan. ... Man braucht nur das griechisch-deutsche Handelsbilanzdefizit dieser 30 Jahre anzuschauen, um festzustellen, dass es doppelt so hoch ist wie die EU-Mittel [die dem Land gewährt wurden]. ... Damit Euer Land Überschüsse erwirtschaftet und damit der größte Exporteur der Welt bleiben konnte, mussten einige andere Länder Defizite in Kauf nehmen. Dies ist mit uns geschehen. Wir wurden zu einem Supermarkt für deutsche Produkte: Hubschrauber, Flugzeuge, Panzer, U-Boote, Autos, Herde, Kühlschränke, Waschmaschinen." (28.02.2010)

Newsweek Polska - Polen

Wojciech Maziarski über Parteieneinfluss auf staatliche Medien

Angesichts der Versuche polnischer Parteien, staatliche Medien zu beeinflussen, denkt Wojciech Maziarski in der Onlineausgabe des polnischen Nachrichtenmagazins Newsweek Polska darüber nach, wie dies zu verhindern ist: "Vielleicht, indem man die Führungspositionen per Ausschreibung besetzt? Ok, aber wie kann man überprüfen, dass bei diesen Ausschreibungen nicht diejenigen gewinnen, die von den politischen Parteien unterstützt werden. Vielleicht, ... indem man das Schicksal der Medien in die Hände von Milieus von Einrichtungen gibt, die theoretisch unpolitisch sind: nämlich Künstlervereinigungen oder Universitätsleitungen. ... Bitte sehr, man kann das zwar versuchen, doch bin ich davon überzeugt, dass dies nicht dazu führt, die Medien zu entpolitisieren, sondern dazu, diese Vereinigungen und die Hochschulen zu politisieren. Ich sehe schon die [entsprechende] Schlagzeile in den Zeitungen. ... Auf diese Art verbreitet sich die Plage der totalen Politisierung noch mehr." (01.03.2010)

WIRTSCHAFT

Gândul - Rumänien

Rumänien lebt auf Pump

In der vergangenen Woche hat Rumänien die dritte Tranche eines vom IWF ausgegebenen Kredits erhalten, dessen Auszahlung wegen einer Regierungskrise monatelang ins Stocken geraten war. Über den von IWF, Weltbank und EU gemeinsam finanzierten Kredit in Höhe von 20 Milliarden Euro schreibt die Tageszeitung Gândul: "Laut einem pessimistischen Szenario wird das Wirtschaftswachstum nicht genügend Geld in den Haushalt spülen, um die Zinsen oder die kompletten Schulden zu begleichen. Welche Regierung wird dann verkünden, dass sie die Renten und Gehälter kürzen sowie Angestellte entlassen muss, da das Geld nicht ausreicht und dass jeder Rumäne auf seine Art, den Gürtel enger schnallen muss. Es bleibt abzuwarten, was die Regierenden dann erzählen werden, wenn Rumänien ein Wirtschaftswachstum verzeichnet und nicht mehr in der Krise steckt, die Leute aber so leben müssen wie bislang, wenn nicht so gar schlechter als in Krisenzeiten." (01.03.2010)

GESELLSCHAFT

NRC Handelsblad - Niederlande

Scheinheiligkeit gegenüber schwulen Katholiken

Der Konflikt zwischen Homosexuellen und der römisch-katholischen Kirche in den Niederlanden spitzt sich zu. Dutzende von homosexuellen Gläubigen haben am Sonntag in der Kathedrale der Stadt Den Bosch gegen den Ausschluss vom Abendmahl protestiert. Das liberale NRC Handelsblad bezichtigt die Katholische Kirche der Scheinheiligkeit: "Die Weigerung des Priesters, dem homosexuellen Karnevalsprinzen die Hostie zu geben, steht in krassem Gegensatz zu der Tatsache, dass in Lateinamerika Diktatoren wie Videla [Argentinien] und Pinochet [Chile], auf deren Rechnung viele Tote gehen, den vor ihnen stehenden Priestern unbekümmert ihre Zunge zeigen durften. Genauso wie viele andere Gläubige, die Sünden auf ihrem Gewissen haben. ... Die Kirche stellt außergewöhnlich unberechtigte Forderungen an das Privatverhalten ihrer Anhänger. Aber warum zeigen homosexuelle Menschen so einer Kirche dann noch immer ihre Zunge ... ? Sie könnten ihr auch den Rücken zukehren." (01.03.2010)

Süddeutsche Zeitung - Deutschland

Mit Käßmannn scheitert Kirchenmodell

Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der deutschen Evangelischen Kirche (EKD) und Bischöfin von Hannover, ist vergangene Woche von beiden Ämtern zurückgetreten. Sie musste zuvor wegen Alkohols am Steuer ihren Führerschein zurückgeben. Die linksliberale Süddeutsche Zeitung schreibt: "Es ist vorerst auch das Modell einer Kirche gescheitert, in der eine geschiedene Frau an der Spitze stehen kann, die über das enger gewordene Milieu der Überzeugten hinaus wirkt und für Menschen attraktiv ist, die Kirchen sonst als grau und staubig wahrnehmen. ... Mit [ihrem kommissarischen Nachfolger] Nikolaus Schneider, dem rheinischen Präses, trennen sich Amt und Person wieder stärker. Schneider ist klug, respektabel, sympathisch, aber Margot Käßmanns Charisma hat er so wenig wie ihre Verbindung von Spiritualität und Engagement. Wahrscheinlich ist der ruhige Teamspieler das Beste, was der evangelischen Kirche derzeit passieren kann." (01.03.2010)

SPORT

Delo - Slowenien

Bei Olympia geht es nur ums Geschäft

Zum Abschluss der Olympischen Spiele in Vancouver, schreibt die Tageszeitung Delo, dass das Internationale Olympische Komitee (IOK) die Sportler trotz höherer Einnahmen ungenügend finanziell unterstützt: "Für das IOK sind die Spiele vor allem ein großartiges Geschäft, das - abgesehen von den Ergebnissen - ... fantastische Gewinne einbringt. ... in diesem Zusammenhang ist es absurd, dass die größten Profisportler bei den Spielen umsonst auftreten und dass die Finanzminister in die roten Zahlen geraten, weil sie in Zeiten der Rezession die Vorbereitungen und sogar die Preisgelder der Sportler für das größte und lukrativste Spektakel der Welt mit Steuergeldern bezahlen müssen." (01.03.2010)

The Observer - Großbritannien

Britischer Fußball verleugnet seine Herkunft

Am Freitag hat der hoch verschuldete FC Portsmouth als erster britischer Fußballklub der höchsten Spielklasse Insolvenz angemeldet. Auch andere Vereine sind hoch verschuldet. Die Manager müssen zu den Wurzeln des britischen Nationalsports zurückkehren, fordert die Sonntagszeitung The Observer: "Fußballvereine füllen ein seltsames Loch im Gefühlsleben der Briten. Viele Leute beziehen Rituale und Gemeinschaftssinn hauptsächlich vom Fußball. Manche fühlen sich im Stadion ihres Vereins mehr zu Hause als in dem Haus, in dem sie leben. Fußball, einst das 'Ballett des arbeitenden Mannes', erfreut mittlerweile alle Gesellschafts- und Altersklassen, Frauen und Männer zugleich. Er ist da, um seinen Fans zu dienen. Darum verbat die Fußballvereinigung den Klubbesitzern über Jahrzehnte, an ihren Vereinen zu verdienen. Direktoren wurden nicht bezahlt und ihre Dividenden beschränkt. Ziel war es, sicher zu stellen, dass Vereine von der 'richtigen Klasse Männer' geleitet wurden, 'die Fußball um seiner selbst Willen lieben'." (01.03.2010)

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