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Der Streit um die Geschichte


Das Verhältnis der osteuropäischen EU-Länder zu Russland ist historisch belastet, der Blick auf die gemeinsame Geschichte extrem unterschiedlich. Europa, das hat der Streit um die sowjetische Bronzestatue in Estland exemplarisch gezeigt, ist komplizierter geworden.


euro|topics-Dossiers zum Denkmalstreit

Top-Thema vom Donnerstag, 10. Mai 2007

Russlands Demonstration nationaler Stärke

Der gestrige 9. Mai ist in Russland traditionsgemäß als "Tag des Sieges" über die Nationalsozialisten mit einer großen Militärparade gefeiert worden. Wladimir Putin hat die ... » mehr


Top-Thema vom Mittwoch, 2. Mai 2007

Streit um sowjetische Kriegsdenkmäler

In Estland ist das umstrittene sowjetische Kriegsdenkmal aus Tallinn entfernt und auf einem Militärfriedhof außerhalb des Stadtzentrums wieder aufgestellt worden. Die Umsetzung der Bronzestatue, die ... » mehr


Top-Thema vom Mittwoch, 11. April 2007

Die Geschichte belastet Russland und seine Nachbarn

Die Beziehungen zwischen Russland und seinen ehemaligen "Satellitenstaaten" sind nicht einfach. Sie werden belastet durch die unterschiedlichen Ansichten über den Umgang mit der Vergangenheit - ... » mehr


Stimmen

Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Freitag, 11. Mai 2007

Boris Groys über die Ethnisierung des Kommunismus

Im Interview mit Sonja Zekri erklärt der Philosoph Boris Groys den Streit um sowjetische Denkmäler in den osteuropäischen Ländern so: » mehr


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | Mittwoch, 9. Mai 2007

Pawel Machcewicz über den Streit um sowjetische Kriegsdenkmäler

Die polnische Regierung hat einen Gesetzentwurf für die Entfernung sowjetischer Kriegsdenkmäler in Polen verschoben, um den Streit mit Russland nicht weiter anzuheizen. Der Historiker Pawel ... » mehr


Le Figaro - Frankreich | Freitag, 27. April 2007

André Glucksmann wirft der EU Feigheit vor

Der französische Philosoph André Glucksmann entrüstet sich, die europäischen Staaten hätten auf das Demonstrationsverbot und die Repressalien bei Kundgebungen in Russland am 14. April nicht reagiert: » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Samstag, 18. November 2006

Wladimir Bukowski über Russlands Umgang mit Polen

Der in Großbritannien lebende russische Publizist und Bürgerrechtler Wladimir Bukowski begrüßt das polnische Veto gegen ein EU-Partnerschaftsabkommen mit Russland. Bukowski beschreibt, wie Polen aus russischer Perspektive gesehen wird: » mehr


Die Chronologie des Konfliktes um die Bronzestatue in Estland

La Voix du Luxembourg - Luxemburg | Freitag, 4. Mai 2007

Vergangenheitsbewältigung in Estland

Die Versetzung des russischen Kriegsdenkmals aus dem Zentrum von Tallinn auf einen Soldatenfriedhof am Stadtrand hat in den letzten Tagen zu Demonstrationen und heftigen diplomatischen ... » mehr


Delfi - Estland | Donnerstag, 3. Mai 2007

Estnische Kritik an Russland

Der Ton im Konflikt zwischen Russland und Estland um den Standort eines Kriegsdenkmals wird schärfer. Neben Vorfällen an der Grenze zwischen beiden Ländern gab es ... » mehr


Klaipeda - Litauen | Donnerstag, 3. Mai 2007

Langsame Esten

In Litauen spöttelt man gerne, die Esten seien eher langsame Naturen. Vigantas Danilavicius sieht dies auch in Bezug auf die Bronzestatue so: » mehr


Lietuvos rytas - Litauen | Montag, 30. April 2007

Vorbildliches Estland

Rimvydas Valatka fordert die Litauer auf, sich im Streit Estlands mit Russland um die Bronzestatue solidarisch zu erklären. "Die Esten sind Opfer Moskaus und seiner ... » mehr


Népszabadság - Ungarn | Samstag, 28. April 2007

Der russisch-estnische Konflikt um die Bronzestatue

Nach schweren Ausschreitungen wegen des Streits um ein sowjetisches Kriegerdenkmal in Tallinn, das Ende vergangener Woche demontiert wurde, hat die estnische Regierung den Wiederaufbau des Mahnmals auf einem Soldatenfriedhof angekündigt. Gábor Miklós kommentiert: » mehr


Postimees - Estland | Freitag, 27. April 2007

Krawalle an der Bronzestatue

Das umstrittene Sowjetdenkmal in der estnischen Hauptstadt Tallinn, die sogenannte Bronzestatue, ist in der Nacht zum 27. April auf einen Friedhof am Rand der Stadt gebracht worden. Kurz vorher kam es an der Statue zu heftigen Krawallen, ein Mensch wurde getötet, 40 verletzt. Russland hatte gegen die Demontage der Bronzestatue protestiert. Die estnische Zeitung lobt den Einsatz der Sicherheitskräfte: » mehr


SL Õhtuleht - Estland | Dienstag, 3. April 2007

Ab nach Russland!

Ein sowjetisches Kriegerdenkmal im Zentrum von Tallinn sorgt seit Monaten für Daueraufregung. Die estnische Regierung will die Bronzestatue versetzen, die russische Minderheit in Estland und die russische Regierung sind empört. Hillar Kohv schlägt eine dauerhafte Lösung vor: » mehr


Diena - Lettland | Donnerstag, 5. April 2007

Russland boykottiert estnische Waren

Der russische Vizepremier Sergej Iwanow hat zu einem Boykott estnischer Waren aufgerufen – ein Skandal, findet Aivars Ozolins. "Vor den Duma-Wahlen im Dezember 2007 und den Präsidentschaftswahlen im März 2008 brauchen der Kreml und die politische Elite des Landes sowohl innere als auch äußere Feinde, und da bietet sich als äußerer Feind vor allem Estland an. Die 'inneren Feinde' sind die Ausländer: » mehr


Postimees - Estland | Donnerstag, 11. Januar 2007

Neues Gesetz zur Entfernung der "Bronzestatue"

Estland hat ein neues Gesetz verabschiedet, das Ruhe und Schutz von Kriegsgräbern garantieren soll. Befürworter wie Kritiker sind sich aber einig, dass es einzig und allein darum geht, eine rechtliche Handhabe für die Entfernung der umstrittenen "Bronzestatue" zu haben, ein Kriegerdenkmal aus Sowjetzeiten, das sich zur Kultstätte für Nostalgiker entwickelt hat. "Es ist keine Überraschung, dass das neue Gesetz prompt für negative Reaktionen aus Russland gesorgt hat. Aber das Gesetz bedeutet noch lange nicht, dass das Denkmal wirklich verschwindet, es schafft nur die gesetzliche Grundlage. Selbst wenn die Statue entfernt und die dort bestatteten Toten umgebettet werden sollten, geschähe dies auf gesetzlichem Wege, nicht mit Gewalt und Provokation. Eines ist klar: » mehr


Postimees - Estland | Dienstag, 27. Juni 2006

Streit um Sowjetdenkmal in Tallinn

Seit Monaten tobt in Estland ein Streit über den Abriss einer Bronzestatue aus Sowjetzeiten in Tallinn. Krista Kodres bricht eine Lanze für die kulturellen Hinterlassenschaften ... » mehr


Postimees - Estland | Freitag, 26. Mai 2006

Streit um Sowjetdenkmal in Tallinn

Im Zentrum von Tallinn steht die Bronzestatue eines Sowjetsoldaten. Nach Ansicht von Premierminister Andrus Ansip steht dieses Denkmal für die Besatzung des Landes und soll ... » mehr


Das estnisch-russische Verhältnis

Heti Világgazdaság - Ungarn | Donnerstag, 29. März 2007

Estlands Verhältnis zur russischen Minderheit

Die Statue eines sowjetischen Soldaten soll aus der Innenstadt von Tallinn entfernt werden - so entschied das estnische Parlament Mitte Februar. Ein neuer Gesetzesentwurf verbietet generell die öffentliche Zurschaustellung von Monumenten, die die Zeit der sowjetischen Besatzung verherrlichen. András Németh erläutert den Hintergrund des Konflikts: » mehr


Postimees - Estland | Mittwoch, 28. Februar 2007

Amnesty kritisiert Estland

Amnesty International hat einen Brief an den estnischen Premier Andrus Ansip geschrieben, in dem ein zu strenges Vorgehen der Sprachinspektion gegen die russische Minderheit in ... » mehr


Delfi - Estland | Montag, 18. Dezember 2006

Estland verbietet Besatzersymbole

Estland hat Symbole der Besatzerzeit verboten, darunter auch Sowjetsymbole wie Hammer und Sichel – und damit Proteste in Russland ausgelöst. Hanno Pevkur verweist darauf, dass Estland damit kein Pionier ist. In Deutschland sei das Hakenkreuz ebenso verboten wie SS- und andere Nazi-Symbole. "Die Liste verbotener Symbole könnte ewig weitergeführt werden. Es zeigt nur, dass jeder, der Hass säen will, sich immer wieder ein anderes Symbol suchen kann. Aber er kann dafür jetzt auch bestraft werden. Der Grund, warum in Estland speziell die Besatzersymbole gewählt wurden, liegt auf der Hand: » mehr


Eesti Päevaleht - Estland | Donnerstag, 14. Dezember 2006

Brennende estnische Fahnen

Estland will Symbole der Besatzerzeit verbieten, neben Nazi-Emblemen sind dies auch die Symbole der Sowjetunion wie Hammer und Sichel. Als Reaktion darauf hat die kremltreue ... » mehr


Postimees - Estland | Freitag, 1. Dezember 2006

Verbot von Nazi- und Sowjetsymbolen in Estland

Die estnische Regierung hat einen Gesetzesvorschlag verabschiedet, wonach der Gebrauch von Symbolen der "Besatzerregime" unter Strafe gestellt wird. Sowohl Symbole der Nationalsozialisten als auch der Sowjetunion sind davon betroffen. Die estnische Zeitung sieht dies kritisch: » mehr


Postimees - Estland | Montag, 13. November 2006

Estnischer Pragmatismus gegenüber Russland

Der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves hat angekündigt, bei seinem nächsten Treffen mit Russlands Präsident Putin keine öffentliche Entschuldigung Russlands für die Okkupation Estlands zu ... » mehr


Streit um die Geschichte zwischen Russland und Osteuropa

Top-Thema vom Freitag, 27. April 2007

Putin droht der Nato

Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit seiner Rede an die Nation vom 26. April in Europa für Aufregung gesorgt: » mehr


Postimees - Estland | Dienstag, 24. April 2007

Russisch-polnischer Streit um die Geschichte

Russland und Polen streiten sich um die Bewertung der Geschichte von Auschwitz, nachdem sich die Leitung der Gedenkstätte des Vernichtungslagers geweigert hat, die von Russland vorgegebenen Zahlen zu übernehmen. Demnach wären die Hälfte der ermordeten Juden sowjetische Staatsbürger gewesen, während das Museum darauf verweist, dass viele der Juden aus Gebieten in Polen, Rumänien und der baltischen Staaten stammten, die erst 1939 durch den Hitler-Stalin-Pakt an die Sowjetunion fielen. Erkki Bahovski erläutert: » mehr


Diena - Lettland | Montag, 23. April 2007

Aufarbeitung der Verbrechen der Stalin-Zeit

Die EU-Justizminister haben sich bei ihrem Rahmenbeschluss zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auch darauf geeinigt, die Leugnung von Genozid, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die ... » mehr


Népszabadság - Ungarn | Mittwoch, 18. April 2007

Streit um Gedenken an 'sowjetische' Holocaust-Opfer

Das Museum in Auschwitz hat die Eröffnung einer russischen Ausstellung über die Rolle der Roten Armee bei der Befreiung des Vernichtungslagers verschoben. Grund ist ein Streit um die Staatsbürgerschaft von Holocaust-Opfern, die aus den Gebieten verschleppt wurden, die von der UdSSR im Rahmen des Hitler-Stalin-Paktes annektiert worden waren. Endre Aczél findet die Debatte der Opfer unwürdig: » mehr


Gazeta Wyborcza - Polen | Samstag, 27. Januar 2007

Osterweiterung der EU als Versöhnungsprozess

Die polnische Zeitung "Gazeta Wyborcza" und das niederländische Blatt "De Volkskrant" haben gemeinsam eine Debatte über Europa begonnen. Zu den Artikeln in beiden Medien können im Internet auch Leser ihren Kommentar abgeben. Aktuell plädiert Jacek Pawlicki aus historischen Gründen für den EU-Beitritt der Ukraine: » mehr


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | Mittwoch, 29. November 2006

Polen feiert Volleyballsieg gegen Russland

Polen hat am 28. November in der zweiten Runde der Volleyball-Weltmeisterschaft in Japan 3: » mehr


Lietuvos rytas - Litauen | Donnerstag, 21. September 2006

Unterschiedliche Deutung des 17. September 1939

Der 17. September 1939 wird bis heute sehr unterschiedlich bewertet, stellt Jacekas Komaras fest. Nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen war am 17. ... » mehr


Rzeczpospolita - Polen | Mittwoch, 21. Juni 2006

Russlands Blick auf seine Nachbarn

Pawel Reszka schreibt über eine Umfrage in Russland, durchgeführt vom unabhängigen soziologischen Institut Lewada Center, nach der sieben Prozent der Russen Polen für einen feindlichen Staat halten. Auch Lettland, Georgien, Litauen und die USA gelten demnach als feindlich. Als befreundete Staaten werden zuerst Weißrussland, Kasachstan und China genannt. Reszka zitiert Boris Timoschenko von der Moskauer "Stiftung zur Verteidigung von Glasnost": » mehr

 

© Bundeszentrale für politische Bildung

 

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