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Religion in den Niederlanden: Trends, Einflüsse und Diskussionen
von Sipco J. Vellenga
Trotz der voranschreitenden Säkularisierung und dem Rückgang der Kirchenmitglieder in den Niederlanden ist Religion ein zentraler Aspekt der niederländischen Gesellschaft: Die Anzahl der Muslime wächst und damit auch der Einfluss des Islam. Welche Auswirkungen hat das auf die öffentliche Diskussion über Religion?

Seit Beginn der 60er Jahre ist das religiöse Leben in den Niederlanden stark in Bewegung. Bis vor kurzem wurden die Veränderungen vor allem mit dem Begriff "Säkularisierung" beschrieben, der den sehr unterschiedlichen Entwicklungen nicht mehr gerecht wird. Sicher, ein klarer Trend der Entkirchlichung ist nicht von der Hand zu weisen, aber dieser resultiert entgegen allen Erwartungen nicht aus der starken Abnahme der Religiosität. Auffällig ist vor allem der wachsende Anteil der Niederländer, die der Kategorie "ohne Bekenntnis" angehören. Darüber hinaus wächst die Zahl der Muslime seit den 60er Jahren in rasantem Tempo. Diese Trends spiegeln sich auch in der öffentlichen Stimmung wider. Während einige christliche Organisationen sich auf dem absteigenden Ast befinden, sind andere im Aufwind - Spiritualität ist auch in der Wirtschaft wieder ein Thema. Der Islam manifestiert sich nicht mehr nur im Straßenbild, sondern auch in der Gründung eigener Organisationen. In den Niederlanden ist Religion inzwischen auch ein wichtiges Thema in der öffentlichen Diskussion. Dabei steht der Islam im Mittelpunkt. Der Mord an dem niederländischen Filmregisseur Theo van Gogh am 2. November 2004, verübt von dem 26-jährigen Mohammed B., ein Niederländer mit marokkanischer Abstammung, hat eine Diskussion über die folgende Frage ausgelöst: Inwieweit tragen religiöse Überzeugungen von Muslimen zu Spannungen in der niederländischen Gesellschaft bei? Der folgenden Artikel beleuchtet die Entwicklung der Religionen in den Niederlanden seit Beginn der 60er Jahre: Wie wirkt sich Religion auf die öffentliche Stimmung aus und welche Diskussionen gehen damit einher?
Religion, Kirchen und Islam: drei Trends
In den 50er Jahren gehörten über 80 Prozent der Niederländer einer Kirche an. Seit den 60er Jahren hat sich diese Situation durch die starke Abnahme der Kirchlichkeit in den Niederlanden verändert (siehe Tabelle 1). Von der Entkirchlichung sind sowohl die römisch-katholische Kirche als auch die protestantische Kirche der Niederlande betroffen.
Tabelle 1: Die Zusammensetzung der niederländischen Bevölkerung nach kirchlicher Zugehörigkeit, Angaben in Prozent
| 1966 | 1979 | 1996 | 2006 | |
| 35 | 29 | 21 | 16 | |
| protestantische Kirche | 25 | 22 | 19 | 14 |
| andere religiöse Gruppierungen | 7 | 6 | 7 | 9 |
| außerkirchlich | 33 | 43 | 53 | 61 |
Aber nicht alle christlichen Gruppierungen sind von der abnehmenden Kirchlichkeit betroffen: Insbesondere evangelische Gruppierungen freuen sich über ein zunehmendes Interesse. Seit den 60er Jahren wachsen diese dank einer Kombination aus einem stark auf Person und Erfahrung ausgerichteten Glauben, modernen Ansichten und einer unternehmerischen Arbeitsweise. In den vergangenen 15 Jahren begünstigte der hohe Zustrom von Immigranten aus den christlichen Regionen Afrikas und Südamerikas ihr Wachstum .
Wachsende ungebundene Religiosität
Es ist wichtig, zwischen Religiosität und Kirchlichkeit zu unterscheiden. Diese Begriffe sind nicht identisch. Das geht aus der Tatsache hervor, dass der Trend der Entkirchlichung nicht zu einem vergleichbaren Trend von abnehmender Religiosität geführt hat (vgl. Tabelle 2).
Tabelle 2: Überzeugung von Gott oder einer höheren Macht, Angaben in Prozent
| 1966 | 1979 | 1996 | 2006 | |
| |
47 | 33 | 24 | 24 |
| |
31 | 40 | 39 | 36 |
| |
16 | 18 | 27 | 26 |
| |
6 | 9 | 10 | 14 |
In der Tat geht die Entkirchlichung vor allem mit dem Wachstum der Kategorie "spirituell ungebunden" einher, der einer jüngst durchgeführten Studie zufolge etwa 25 Prozent der niederländischen Bevölkerung angehört. Typische Merkmale sind eine transzendente Orientierung, ein pragmatischer Lebensstil, Verantwortungsbewusstsein sowie eine auf ein harmonisches Zusammenleben mit der Umwelt ausgerichtete Haltung. In der Kategorie "spirituell ungebunden" befinden sich überproportional viele Frauen, Menschen zwischen 35 und 49 Jahren, Städter und Personen mit einem höheren Bildungsgrad.
Das Aufkommen des Islam
Derzeit leben in den Niederlanden ungefähr 900.000 Muslime, was einem Bevölkerungsanteil von 5,8 Prozent entspricht. Davon lebt der größte Teil in und um die Großstädte Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht. Die türkische Gemeinde umfasst 360.000 Mitglieder, die marokkanische Gemeinde 315.000. Andere wichtige Gruppen sind die surinamischen Muslime mit 70.000 Mitgliedern sowie Muslime iranischen, irakischen, afghanischen und somalischen Ursprungs.
Muslime in den Niederlanden sind größtenteils nach ethnischer Herkunft organisiert. Von den derzeit 436 registrierten Moscheen werden mehr als die Hälfte, insgesamt 225, durch türkische Organisationen verwaltet. 139 werden von Marokkanern und 47 von Surinamern und Pakistanern verwaltet. Der Staat erkennt das 2004 gegründete "Contactorgaan Moslims en Overheid" (CMO, Nahtstelle zwischen Muslimen und Staat) als die wichtigste Vertretung der Muslime an. Es vereint alle größeren Moscheeverbände mit unterschiedlicher Herkunft.

Innerhalb des Islam in den Niederlanden lassen sich verschiedene Tendenzen erkennen. Eine sehr große Mehrheit der ersten Generation neigt dazu, am Islam, so wie man ihn seinerzeit aus der Heimat mitgebracht hat, festzuhalten und ihn diesem Sinne zu praktizieren. Dieser Islam hat einen traditionellen und gemäßigten Charakter. Bei der zweiten Generation gibt es zwei Tendenzen: Auf der einen Seite die Radikalisierung, auf der anderen Seite die Säkularisierung. Radikalisierung steht für die Neigung, zurück zu den Wurzeln (die Radix) des Islam zu gehen. Diese Wurzeln werden in der Regel im Koran und in der Sunna gesucht. Mitunter geht religiöse Radikalisierung mit politischer Radikalisierung einher. Die politisch radikalen Muslime diskutieren intensiv über die Mittel , die für die Durchsetzung religiös-politischer Ziele eingesetzt werden dürfen. Die meisten Strömungen sprechen sich dabei gegen den Einsatz von Gewalt aus. Ein kleiner Teil betrachtet Gewalt jedoch als legitimes Mittel. Demgegenüber steht der Trend der Säkularisierung, wobei Muslime den Glauben loslassen. Der vorherrschende Trend in der zweiten Generation der Muslime scheint jedoch religiöse Individualisierung zu sein: Die Gläubigen nehmen den überlieferten Traditionen gegenüber eine unabhängigere Position ein. Diese Traditionen füllen sie wiederum auf eigene Weise aus. Diese Entwicklung resultiert weniger im Loslassen des Islam, wie etwa beim Trend der Säkularisierung, sondern vielmehr in neuen individuellen Formen des Islam.
Religion und das gesellschaftliche Leben
Von 1880 bis 1960 war die niederländische Gesellschaft "erstarrt" und vertikal an religiösen und weltanschaulichen Säulen ausgerichtet. Dazu zählten eine katholische Säule, eine orthodox-protestantische Säule sowie eine sozialistische Säule. Diese Säulen bestanden aus weitverzweigten Netzwerken von Organisationen wie etwa Schulen, Krankenhäusern, Rundfunkanstalten, Zeitungen, politischen Parteien, Gewerkschaften und Jugendorganisationen, die für die Anhänger eine eigene Welt schufen.
In den 60er Jahren brach dieses Drei-Säulen-System zusammen. Seitdem zeichnen sich in der Entwicklung der gesellschaftlichen Organisationen drei Trends ab: Aufsplitterung, Transformation und Säulenbildung. Der vorherrschende Trend ist die Aufsplitterung. In den 60er Jahren kehrten viele Anhänger ihren Säulenorganisationen den Rücken, woraufhin sich verschiedene von ihnen auflösten. Mitunter fusionierten Säulenorganisationen aber auch mit anderen zu allgemeinen Organisationen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Zusammenschluss des Nederlands Verbond van Vakverenigingen (NVV, niederländischer Gewerkschaftsbund) mit dem Nederlands Katholiek Vakverbond (NVK, katholischer Gewerkschaftsbund der Niederlande) zur Federatie van Nederlandse Vakverbonden (FNV, föderaler niederländischer Gewerkschaftsverband).
Der Prozess der Aufsplitterung hat sich aber nicht auf allen gesellschaftlichen Ebenen gleichstark vollzogen. Daher gibt es in den Niederlanden immer noch protestantisch-christliche und katholische Schulen, besondere Universitäten, identitätsgebundene Rundfunkanstalten und christlich-politische Parteien. Sehr wohl hat sich jedoch die Rolle von Religion und Identität innerhalb der Organisationen verändert. Diese dient eher als Quelle der Inspiration denn als Grundsatzprogramm mit festen Werten und Normen. Hier ist die Rede von Transformation.
Der vorherrschende Prozess der Aufsplitterung hat bei einer Reihe von kleinen orthodox-protestantischen Gruppierungen, darunter die evangelische Bewegung, zu einem reaktionären Prozess geführt, nämlich dem der erneuten Säulenbildung. Diese Gruppierungen verfügen über eigene Schulen, Zeitungen und Verlage. In einigen gesellschaftlichen Bereichen arbeiten sie intensiv zusammen. So gibt es in den Niederlanden eine orthodox-protestantische christliche Partei, die Christen Unie (CU, christliche Union), und einen orthodox-protestantischen Rundfunksender, Evangelische Omroep (EO, evangelischer Rundfunk).
Ungebundene Religion in allgemeinen Organisationen
Die Tatsache, dass viele Organisationen keine religiöse Grundlage haben, bedeutet nicht zwangsläufig, dass Religion innerhalb dieser Organisationen keine Rolle spielt. Vor allem im Gesundheits- und Bildungswesen, aber auch in der Wirtschaft erleben Religiosität und Spiritualität eine Renaissance. Managementkurse, Beratungshilfen, Schulungen und Selbstfindungsseminare behandeln dieses Thema. Manchmal steht dabei die Motivation des einzelnen Arbeitnehmers im Vordergrund. Begriffe wie Bestimmung, Berufung, Talente, Energie und Fähigkeiten spielen eine bedeutende Rolle. Manchmal lautet das Ziel aber auch, der Bedeutung eines gesellschaftlich verantwortlichen Handelns nachzugehen. In dem Fall sind Werte wie Ehrlichkeit, Integrität und Nachhaltigkeit zentrale Begriffe. Spiritualität ist auch Bestandteil von Teamentwicklungsseminaren mit dem Ziel, den Zusammenhalt von Mitarbeitern in Unternehmen zu stärken und Unternehmen in so genannte Learning Communities umzuwandeln. Die Zahl der Unternehmen, die sich dem Thema Spiritualität zuwenden, ist nicht bekannt. Gleichwohl steht fest, dass Spiritualität am Arbeitsplatz ein Trend ist.
Islamische Organisationen
Seit Mitte der 1970er Jahre nimmt der Islam wachsenden Raum im öffentlichen Erscheinungsbild ein. Obwohl sich die meisten Moscheen in Gebäuden befinden, die ursprünglich einem anderen Zweck dienten, zählen die Niederlande 60 neu errichtete Moscheen, darunter einige große. In einigen Gemeinden ist es den Moscheen erlaubt, zu bestimmten Zeiten die Gläubigen über Lautsprecher zum Gebet zu rufen. Abgesehen von Moscheeverbänden und den dazugehörigen Zentren entstanden in den vergangenen Jahrzehnten auch andere islamische Organisationen: Buchhandlungen und Verlage, Jugend- und Frauenorganisationen sowie Organisationen für soziale Aktivierungsarbeit. Gegenwärtig gibt es in den Niederlanden etwa 40 vom Staat finanzierte islamische Grundschulen sowie zwei weiterführende islamische Schulen, die unter anderem auch auf Prinzipien aus der Zeit der Säulenbildung gründen. Darüber hinaus gibt es auch einen islamischen Rundfunksender, den Nederlandse Moslim Omroep (NMO, niederländischer Rundfunk für Muslime).
Die Errichtung einer eigenen religiösen Infrastruktur für Muslime wird unterschiedlich beurteilt. Befürworter sehen in diesem Netzwerk einen Motor für die Emanzipation der Muslime. In der Vergangenheit konnten die Säulen zur Emanzipation benachteiligter Katholiken sowie einfacher orthodoxer Protestanten und Arbeiter beitragen. So besteht auch heute die Möglichkeit, dass ein solches Netzwerk für die Verbesserung der sozialen Position großer Immigrantengruppen in den Niederlanden sorgt. Gegner betrachten dieses Netzwerk hauptsächlich als Hindernis für die Integration. Sie weisen darauf hin, dass es die Muslime vom Rest der niederländischen Gesellschaft abschirmt und im Gegenzug die Emanzipation vor allem derer behindert, die sich den bisweilen harten Zwängen der islamischen Gemeinschaften entziehen möchten.
Religion und die öffentliche Diskussion: der Islam in der Kritik
In den vergangenen Jahren ist Religion zu einem Dauerthema in der öffentlichen Diskussion in den Niederlanden geworden. Das liegt in erster Linie am Aufkommen des Islam. Dieses Aufkommen stellt dringende Fragen nach dem Platz, den Religion in der Gesellschaft einnimmt. Ist die Einrichtung islamischer Schulen wünschenswert oder nicht? Müssen Muslime gegen Äußerungen, die sie als verletzend und blasphemisch empfinden, geschützt werden oder müssen sie derlei Kritik in einer offenen Gesellschaft ertragen?
Die Diskussion über den Islam beinhaltet viele verschiedene Themen. Es geht zum einen um die soziale Benachteiligung islamischer Immigranten, das Tragen des Kopftuchs in der Öffentlichkeit, getrennten Sportunterricht für Mädchen und Jungen, zum anderen um Imame, die sich weigern, Frauen die Hand zu geben, Gewalt im Namen des Islam oder um die hohe Rate der Kleinkriminalität unter marokkanischen Jugendlichen. Das zentrale Thema der Diskussion ist das Problem der Integration: Wie können (islamische) Immigranten und der Rest der Bevölkerung auf friedliche Weise und gleichberechtigt zusammenleben?
In der Diskussion stehen sich zwei Position gegenüber. Auf der einen Seite die Position der Pluralisten, die eine offene und multikulturelle Gesellschaft befürworten. Auf der anderen Seite die Verfechter der Assimilation , die sich für eine monokulturelle Gesellschaft einsetzen. In den 80er Jahren prägte der Multikulturalismus die Diskussion und die Devise lautete: Integration mit Wahrung der Identität. In den 90er Jahren kam Kritik daran auf, die ab 2000 so stark wurde, dass nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 schließlich die Anhänger des Monokulturalismus die Oberhand gewannen. In diesem Zusammenhang spielte der charismatische Politiker Pim Fortuyn eine zentrale Rolle. Er setzte sich vehement gegen die "Islamisierung der niederländischen Kultur" ein und plädierte für ein stärkeres Bewusstsein der niederländischen Identität. Am 6. Mai 2002 wurde er ermordet, nur neun Tage später wurde seine Partei bei den Parlamentswahlen zweitstärkste Kraft im Binnenhof, dem Sitz der niederländischen Regierung.
Seit 2002 ist die Diskussion über den Islam in den Niederlanden stark polarisiert. Anhänger und Gegner einer Politik der Assimilation geraten regelmäßig aneinander. Der von einem jungen Niederländer marokkanischer Herkunft verübte Mord an Theo van Gogh goss zusätzliches Öl ins Feuer. Das Geschehen wird von den so genannten Monokulturalisten bestimmt. Zu den einflussreichsten Wortführern dieser Strömung zählten in den vergangenen Jahren Ayan Hirsi Ali und Geert Wilders. Sie sehen die westliche Kultur, einschließlich der niederländischen, im krassen Gegensatz zum Islam und befürchten, dass der Einfluss des Islam in den Niederlanden zunimmt. Sie lehnen den Islam radikal ab, plädieren für ein stärkeres Bewusstsein der niederländischen Identität und fordern von den Muslimen, dass sie sich den Kernwerten der niederländischen Kultur anpassen. Unter Muslimen ruft ihr Auftreten starken Widerstand und starke Abneigung hervor. Mit dem Aufkommen neuer islamischer Führungen nimmt der Einfluss der Muslime in den letzten Jahren übrigens zu.
Zum Schluss
In den 70er und 80er Jahren ging man allgemein davon aus, dass sich die Niederlande schnell zu einem vollständig säkularen Land entwickeln würden, in dem Religion im öffentlichen Leben keine Rolle mehr spielen sollte. Diese Erwartung hat sich nicht bewahrheitet. Obwohl den Kirchen die Mitglieder davonlaufen, orientieren sich viele Niederländer weiterhin an transzendenten Vorstellungen. Auffallend ist, dass in säkularen Kontexten, wie zum Beispiel dem Gesundheits- und Bildungswesen sowie in der Geschäftswelt, Religiosität durchaus ein Thema ist. Darüber hinaus entwickelt sich der Islam in den Niederlanden schnell und energisch. Anstelle von Säkularisierung können wir deshalb auch besser von Transformation sprechen. Religion bleibt eine bedeutende kulturelle Macht, die stets neue Formen annimmt und die auch in den Niederlanden weiterhin ihren Platz in der Gesellschaft einnimmt.
ist Assistenz-Professor für Religionssoziologie an der Universität Amsterdam. Seine Forschungsschwerpunkte sind Evangelikalismus, religiöse Heilung und muslimische Immigranten in den Niederlanden.
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