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Supermarkt der Kunst oder Schule des Sehens?


Kunstkritiker bewerten die Biennale, die Documenta, die Skulpturprojekte und die Kunstmesse Art Basel. Die Zeitungen berichten über das Entstehen der großen Ausstellungen oder nehmen diese zum Anlass über die Zukunft der Kunst nachzudenken. Sie analysieren den wachsenden Einfluss der Marktes auf die Kunst.


Über die Ausstellungen

Corriere della Sera - Italien | Mittwoch, 6. Juni 2007

Die Kunstbiennale verwandelt Venedig in einen Zirkus

Am 10. Juni beginnt in Venedig die 52. Biennale - unter Leitung des Amerikaners Robert Storr. Der Kunstkritiker Sebastiano Grosso erkennt die Stadt nach einem ... » mehr


Télérama - Frankreich | Mittwoch, 30. Mai 2007

Mit Liebeskummer zur Biennale

Die Künstlerin Sophie Calle wird Frankreich diesen Sommer bei der Biennale in Venedig vertreten. Im Interview mit Erwan Desplanques et Virginie Félix spricht sie über ihre Arbeit und über ihren Wettbewerbsbeitrag, der von Liebeskummer inspiriert ist. "Vor zweieinhalb Jahren habe ich einen Brief bekommen, der die Beziehung beendete. Ich hatte schon bemerkt, dass es mir hilft, Distanz zu schaffen, und ich schmerzhafte Situationen besser bewältige, wenn ich solche Ereignisse meines Lebens spielerisch verarbeite. Ich habe mir also diesen Brief vorgeknöpft. Und es hat geklappt: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 17. Juli 2007

Kochkunst und Kunstspeisen bei Ferran Adrià

Ferran Adrià ist der erste Koch, der als Künstler an einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst – der Kasseler Documenta - teilnimmt. Pro Tag wird ein Documenta-Besucher ausgewählt, der zum Kunstspeisen in Adriàs katalanisches Restaurant "El Bulli" reisen darf. Merten Worthmann war dabei: » mehr


Polityka - Polen | Mittwoch, 4. Juli 2007

Artur Zmijewskis Documenta-Beitrag als Lehrstück über Intoleranz

"Würde die Documenta in Kassel Preise verleihen, Zmijewski wäre mein Favorit", schreibt Piotr Sarzynski über den polnischen Künstler Artur Zmijewski und dessen 15-minütiges Video "Oni" (Sie). Vier höchst unterschiedliche Gruppen waren an dem Werkstattprojekt beteiligt: » mehr


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Freitag, 22. Juni 2007

Produktives Scheitern auf der documenta 12

Nicht nur, dass die Kasseler Straßenreinigung das Kunstwerk der chilenischen Künstlerin Lotty Rosenfeld entfernte - auch mit den Naturgewalten hat die documenta in Kassel zu kämpfen. Das populärste Kunstwerk der Ausstellung, Ai Weiweis Skulptur "Template" - ein aus alten Türen und Fenstern, die dem chinesischen Bauboom zum Opfer fielen, gebauter Turm - ist nach einem Unwetter zusammengestürzt. Der Künstler aus China findet sein Kunstwerk nun besser und auch Niklas Maak ist angetan: » mehr


Frankfurter Rundschau - Deutschland | Freitag, 15. Juni 2007

Documenta 12 - Die gelungene "Migration der Form"

Elke Buhr hat die am Samstag beginnende Documenta in Kassel vorab besichtigt: » mehr


Die Welt - Deutschland | Donnerstag, 10. Mai 2007

Ferran Adrià über Küche und Kunst

Der spanische Spitzen-Koch Ferran Adrià, der das Restaurant El Bulli an der Costa Brava führt, nimmt an der diesjährigen Documenta in Kassel teil. Im Interview mit Lothar Schmidt spricht er über sein Projekt für die Ausstellung. "Was Kunst ist oder nicht, ist eine Debatte, die seit Jahrhunderten geführt wird. Auch die Kochkunst existiert schon lange. Es gibt dazu zwei einfache Antworten. Erstens: » mehr


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 3. April 2007

1001 Chinesen zur Documenta in Kassel

Der chinesische Künstler Ai Weiwei erklärt Henrik Bork im Interview, warum er für sein Projekt "Fairytale" 1001 Chinesen zur Documenta nach Kassel bringt. "Was mich ... » mehr


Die Welt - Deutschland | Freitag, 24. Februar 2006

Documenta 2007

"So früh war noch keiner", bemerkt Uta Baier anlässlich einer Pressekonferenz, auf der Roger M. Buergel, Chef der Kasseler Weltkunstausstellung "Documenta" im Jahr 2007, gemeinsam mit seiner Kuratorin Ruth Noack erste Künstlernamen bekannt gab: » mehr



taz - Deutschland | Samstag, 16. Juni 2007

Münster wird zum Freiluft-Museum

Alle zehn Jahre findet in Münster die Ausstellung "Skulptur Projekte" statt, bei der überall in der Stadt Skulpturen und Installationen vertraute Ansichten verändern. Dem Kurator ... » mehr



Über die Kunstmesse Art Basel

Le Temps - Schweiz | Montag, 18. Juni 2007

Künstlerischer Konsens auf der Art Basel

Laurent Wolf zieht eine Bilanz der Kunstmesse Art Basel, die gestern zu Ende gegangen ist. "So viel Malerei hat es seit 20 Jahren nicht mehr gegeben. Und noch nie war das Verhältnis der Malerei zu den anderen Ausdrucksformen so klar und so friedlich. Man entdeckt überall dieselben Themen, man bedient sich derselben Motive: » mehr


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 13. Juni 2007

Messerummel auf der Art Basel

Philipp Meier hat sich auf der Basler Kunstmesse umgesehen und kommt zu dem Schluss: » mehr



Über den Kunstmarkt

Le Monde - Frankreich | Dienstag, 17. Juli 2007

Insiderhandel auf dem Kunstmarkt

Auf dem boomenden Markt für zeitgenössische Kunst haben Spekulanten Einzug gehalten, stellen Harry Bellet und Emmanuel de Roux fest. "Der Insiderhandel, der den Börsianer ... » mehr


The Guardian - Großbritannien | Donnerstag, 28. Juni 2007

Charlotte Higgins über den Preis der Kunst

Nach dem alle Rekorde brechenden Verkauf eines Werkes von Damien Hirst letzte Woche, denkt Charlotte Higgens über den wachsenden Einfluss des Geldes auf die zeitgenössische Kunst nach: » mehr


The Times - Großbritannien | Freitag, 26. Januar 2007

Wie bleibt die Kunst im Land?

Der Kunstkritiker Ben Macintyre hat fünf Pfund in einen virtuellen Pinselstrich eines Gemäldes von William Turner investiert. Das Bild "The Blue Rigi" steht im Internet zum Verkauf. Im vergangenen Jahr war es von einem privaten Käufer, vermutlich einem Amerikaner, für 5,8 Millionen Pfund erworben worden. Der britische Kulturminister David Lammy hatte daraufhin ein zeitweiliges Exportverbot für den Turner verfügt. Bis zum 20. März muss nun soviel Geld gesammelt werden, dass der Kaufpreis zusammenkommt, dann könnte das Bild im Land verbleiben. Ben Macintyre schreibt: » mehr


Le Soir - Belgien | Donnerstag, 30. November 2006

Rollentausch: Museen werden zu Galerien

Der belgische Maler Jacques Charlier, ein erklärter Autodidakt, beklagt in einem Interview mit Dominique Legrand, Geld spiele auf dem Kunstmarkt eine verhängnisvolle Rolle. "Die Kunstszene, die erst von Sammelwut beherrscht war, ist nun ins Mystische gedriftet. Saatchi in London oder François Pinault vom Palazzo Grassi haben das verstanden. Wie macht man sich in einer elitären Szene bemerkbar, in der Kunst darauf hinaus läuft, dass man die teuersten oder angesehensten Werke besitzt? Diese Menschen glauben, sie könnten die Kunstproduktion mit ihrem Geld kontrollieren. In den Kunsthochschulen wird ein wahres Söldnerheer herangezogen... Im 19. Jahrhundert durfte der Künstler bestimmen, welche Werke er schuf. Dann zeigte man ihn in einer Galerie. Der erste Test war der Sammler, dann erst kam es zum Erfolg im Museum. Jetzt ist die Pyramide umgekehrt: » mehr


ABC - Spanien | Freitag, 10. November 2006

Kunstmarkt und Spekulation

"Auf dem Kunstmarkt wird wieder spekuliert", stellt die Zeitung fest und listet mehrere Rekordversteigerungen auf, die es in den vergangenen Wochen gegeben hat, darunter den ... » mehr


The Guardian - Großbritannien | Freitag, 13. Oktober 2006

Die Londoner Kunstmesse Frieze

"Frieze ist das Ereignis im Londoner Kalender, bei dem sich Kommerz und Kunst ganz ungeniert und schamlos vermischen", schreibt Charlotte Higgins über die größte britische Kunstmesse, die tausende Kunstwerke aus aller Welt präsentiert. "Ein Stand kostet umgerechnet mindestens 10.000 Euro... Aber der Verkauf, vom Prestige und den Gelegenheiten zum Networking ganz abgesehen, ist es wert. Der Umsatz der Messe lag im vergangenen Jahr bei umgerechnet 50 Millionen Euro. Die Organisatoren bezeichneten das lediglich als Spitze des Eisbergs - angesichts der Umsätze nach der Messe... Sir Nicholas Serota, der Direktor von Tate, sagte: » mehr


La Libre Belgique - Belgien | Mittwoch, 21. Juni 2006

Der Kunstmarkt im Rhythmus der Weltwirtschaft

Ein Bild des österreichischen Malers Gustav Klimt ist für 135 Millionen Dollar verkauft worden und hat damit den höchsten Preis erzielt, der je bei einer Auktion erreicht wurde. Die Tageszeitung befragt den Vorsitzenden der Stiftung Belgacom Art, Baudoin Michiels, über die Zusammenhänge zwischen Wirtschaftszyklen und dem aktuellen Boom des Kunstmarktes: » mehr


Die Zeit - Deutschland | Donnerstag, 15. Dezember 2005

Internationaler Kunstmarkt

So überdreht und wirklichkeitsfern wie im Moment ist es auf dem internationalen Kunstmarkt noch nie zugegangen, stellt Hanno Rauterberg fest. Zeitgenössische Künstler werden heute teurer gehandelt als Monet und Rubens, Beckmann oder Turner. "Was einst mit der New Economy unterging, lebt heute in der Kunstwelt weiter: » mehr



Über Kunst allgemein

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Freitag, 29. Juni 2007

Thomas Wagner über die Zukunft des Museums

Das Museum ist die "Herzkammer" der zeitgenössischen Kunst, meint Thomas Wagner, der die drei großen Ausstellungen dieses Sommers, die Biennale in Venedig, die documenta 12 ... » mehr


Berliner Zeitung - Deutschland | Dienstag, 12. Juni 2007

Sebastian Preuss über Kunst als Massenphänomen

Angesichts des "heißen Kunstsommers" mit der Biennale, der Art Basel, der Documenta in Kassel und der Skulpturenschau in Münster, überlegt Sebastian Preuss, warum die zeitgenössische Kunst zu einem Massenphänomen geworden ist. "Mehr als die E-Musik, das Theater oder die Literatur mobilisiert sie ein breites Publikum zwischen Bildungsbürgern und Salon-Punks, Private-Equity-Milliardären und Postbeamten... Aber was macht die zeitgenössische Kunst, die doch unbequem statt gefällig, radikal statt bürgerlich sein will, so attraktiv für Jung und Alt, für den Groß- wie für den Kleinbürger? ... Egal, was es ist: » mehr


Le Monde - Frankreich | Freitag, 8. Juni 2007

Jeder Stadt ihre Biennale

"112 Biennalen zeitgenössischer Kunst gibt es zur Zeit auf der Welt. Moderne Kunst erzielt heute ein globales exponentielles Wachstum. In diesem Juni sind in Europa ... » mehr

 

© Bundeszentrale für politische Bildung

 

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