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Freizügigkeit für alle?


In den Medien Osteuropas ist die Unzufriedenheit mit Beschränkungen des Arbeitsmarktes für die neuen EU-Mitglieder besonders deutlich zu spüren gewesen. Die Entscheidung der britischen und irischen Regierung, für Rumänien und Bulgarien Beschränkungen einzuführen, die es zuvor nicht gab, wurde dort mit Skepsis aufgenommen.


Großbritannien

The Guardian - Großbritannien | Mittwoch, 6. Dezember 2006

Polnische Gewerkschaften in Großbritannien

"Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wurde in Großbritannien ein Gewerkschaftszweig gegründet, der nur aus Gastarbeitern besteht", stellt der Journalist Duncan Campbell fest. Es ... » mehr


The Times - Großbritannien | Mittwoch, 23. August 2006

Einwanderung als Herausforderung für Europa

"Die gestern veröffentlichten Zahlen über die Anmeldung von Arbeitssuchenden aus den ehemaligen acht kommunistischen Ländern, die 2004 der EU beigetreten sind, künden von einer Erfolgsstory - mit einer Ausnahme. Die Zahlen liegen nämlich viel, viel höher, als das Innenministerium vor Beginn des Programms geschätzt hatte", stellt die Tageszeitung fest. Entgegen den offiziellen Schätzungen von 5000 bis 13000 Neuankömmlingen pro Jahr belief sich die Zahl der akzeptierten Anträge "letztlich auf ... 427.000, eine Zahl, die vermutlich noch zu gering geschätzt ist, da sie die Selbständigen - Elektriker, Klempner und das Baugewerbe - nicht berücksichtigt. Manche werden sagen, allein die Zahl der Anträge werfe ein schlechtes Licht auf die Einwanderung. Doch das ist falsch. Denn diese Bewegung hat für ökonomisches Wachstum und Steuereinnahmen gesorgt, die andernfalls nicht zur Verfügung gestanden hätten... Kurz gesagt: » mehr


Schweden

Dagens Nyheter - Schweden | Mittwoch, 10. Januar 2007

Schwedische Gewerkschaften vor dem EuGH

Der Europäische Gerichtshof soll klären, ob Gewerkschaften die Einhaltung schwedischer Tarifverträge für Arbeiter aus dem EU-Ausland mit kämpferischen Mitteln erzwingen dürfen. Hintergrund ist ein Fall aus Vaxholm nahe Stockholm, bei dem Gewerkschafter die Arbeiten eines lettischen Unternehmens blockierten, das seine lettischen Arbeiter zu Dumpinglöhnen angestellt hatte. Die Tageszeitung kritisiert den Kurs der schwedischen Regierung, die sich hinter die Gewerkschaften gestellt hatte: » mehr


Forderung nach Freizügigkeit

Sme - Slowakei | Donnerstag, 26. Oktober 2006

Bulgarien bedauert EU-Abschottung

Die bulgarische Chefunterhändlerin für den EU-Beitritt und künftige EU-Kommissarin ihres Landes, Maglena Kuneva, äußert sich enttäuscht darüber, dass sich die meisten alten EU-Länder gegen Arbeitskräfte aus Bulgarien abschotten wollen. Im Interview mit Stefan Hudec sagt sie: » mehr


Hospodářské noviny - Tschechien | Mittwoch, 4. Oktober 2006

Kritik der neuen EU-Länder an Brüssel

Die neuen EU-Mitglieder aus Ostmitteleuropa machen ihrem Unmut über manche Entscheidung in der Union immer häufiger gemeinsam Luft, konstatiert Radek Honzak in einer Analyse. "Ihre ... » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Dienstag, 26. September 2006

EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens 2007?

Noch zögert die neue tschechische Regierung, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird Tschechien seinen Arbeitsmarkt ab dem 1. Januar 2007 für Bulgaren und Rumänen öffnen. Der tschechische EU-Kommissar Vladimir Spidla, in Brüssel zuständig für Arbeit und Soziales, begrüßt das im Interview. "Die Einschränkung der Freizügigkeit von Arbeitskräften ist immer eine schwerwiegende Maßnahme und sollte nur in den allernötigsten Fällen angewendet werden. Außerdem gilt: » mehr


Lidové noviny - Tschechien | Montag, 25. September 2006

EU-Mitgliedschaft zweiter Klasse für Rumänien und Bulgarien?

"Seid willkommen, Halb-Mitglieder!", kommentiert Petr Pesek den für morgen erwarteten Beschluss der EU-Kommission, Bulgarien und Rumänien 2007 nur unter harten Auflagen zum Januar 2007 zur EU beitreten zu lassen. Die Auflagen stellen nach Ansicht Peseks die "Mitgliedschaft an sich infrage": » mehr


Delfi - Lettland | Freitag, 28. April 2006

Zwei Jahre EU-Erweiterung

"Am ersten Mai, der auf der Welt vor allem als Internationaler Tag der Arbeit gefeiert wird, jährt sich zum zweiten Mal das Datum, an dem ... » mehr


Népszabadság - Ungarn | Donnerstag, 27. April 2006

Zwei Jahre EU-Erweiterung

Auch Istvan Szent-Ivanyi beklagt, dass es zwei Jahre nach dem EU-Beitritt noch Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Osteuropäer gibt. "Der Arbeitskräftestrom zwischen den alten und neuen ... » mehr


De Morgen - Belgien | Montag, 3. April 2006

Öffnung des Arbeitsmarktes

Die belgische Regierung will an einer Übergangsfrist bis zur vollständigen Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den neuen EU-Ländern festhalten. EU-Beschäftigungskommissar Vladimir Spidla weist im Interview mit ... » mehr


De Standaard - Belgien | Dienstag, 21. März 2006

Plädoyer für eine Öffnung des Arbeitmarkts

Auf Initiative des belgischen Juristen Roger Blanpain haben 150 belgische und ausländische Akademiker einen Appell an die belgische Regierung zur Rettung des "polnischen Klempners" gerichtet. ... » mehr


Hufvudstadsbladet - Finnland | Mittwoch, 8. Februar 2006

Finnlands Arbeitsmarkt

Wie die meisten anderen "alten" EU-Staaten muss Finnland entscheiden, ob es die Übergangsfristen zur Freizügigkeit um weitere drei Jahre verlängert, die die Arbeitnehmer aus den "neuen" EU-Staaten bisher ausschließen. Björn Sundell plädiert dafür, den finnischen Arbeitsmarkt für osteuropäische Arbeitnehmer zu öffnen. "Von den alten Mitgliedsländern waren es nur Irland, Großbritannien und Schweden, die auf Restriktionen verzichtet haben. Die anderen denken jetzt darüber nach, ob die Übergangszeiten wirklich sinnvoll sind." Heute veröffentlicht die EU-Kommission ihren Erfahrungsbericht. Für Sundell steht bereits fest: » mehr


euro|topics-Dossier vom 25. Oktober 2006

Top-Thema vom Mittwoch, 25. Oktober 2006

Freizügigkeit in Europa

Bislang waren Großbritannien und Irland innerhalb der EU Vorreiter - sie öffneten 2004 als erste ihren Arbeitsmarkt für Menschen aus den neuen Beitrittsländern. Bei Rumänien ... » mehr


euro|topics-Dossier vom 9. Februar 2006

Top-Thema vom Donnerstag, 9. Februar 2006

Freizügigkeit für Arbeitnehmer

Spätestens bis 2011 müssen alle EU-Mitgliedsstaaten ihre Märkte für alle EU-Arbeitnehmer öffnen. Die EU-Kommission hat dazu aufgerufen, dies jetzt schon zu tun. Seit der Ost-Erweiterung ... » mehr

 

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