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Dinheiro Vivo - Portugal | Sonntag, 5. Februar 2012

Banken mögen langfristige Arbeitsverträge

Italiens Premier Mario Monti hat am vergangenen Mittwoch Italiens Jugendliche aufgefordert sich an den Gedanken zu gewöhnen, keine langfristig sichere Anstellung mehr zu bekommen. Damit ist auch kein langfristig gesichertes Leben mehr möglich, hebt die Online-Wirtschaftszeitung Dinheiro Vivo hervor: "Vergangene Woche versetzte Monti Italien in Aufregung mit den Worten: 'Wie langweilig ist denn eine Arbeit für das ganze Leben. Es ist schön zu wechseln und sich neuen Herausforderungen zu stellen.' Monti, ein harter Technokrat, hat damit eine Absicht verfolgt: Erwartet nicht, dass der Staat euch das gibt, was er euren Eltern gegeben hat. … Die Aussage zog einen Chor von Kritikern nach sich. Es beschwerten sich die Kinder, die Eltern und die Großeltern - die einen, weil sie arbeitslos sind und Stabilität wollen, die anderen, weil sie bereits Stabilität haben und diese nicht abgeben wollen. In den sozialen Netzwerken explodierte das Thema. Doch neben den zahlreichen verbalen Entgleisungen haben einige Menschen auf einen richtigen Punkt hingewiesen: 'Ja, am gleichen Ort zu arbeiten ist langweilig, doch die Banken mögen bei der Kreditvergabe langweilige Menschen.'"

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 6. Februar 2012

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