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Financial Times Deutschland - Deutschland | Dienstag, 13. März 2012

Gute Geschäfte machen statt Google angreifen

Die Bundesregierung will Suchmaschinenbetreiber per Gesetz zu einer Internetabgabe für Zeitungsverlage zwingen. Dazu hat sie vergangene Woche das sogenannte Leistungsschutzrecht auf den Weg gebracht, womit das ausschnittsweise Zitieren journalistischer Inhalte kostenpflichtig werden soll. Die liberale Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland empfiehlt den Verlagen, tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln anstatt Google anzugreifen: "In ihren Erfolgszeiten waren Zeitungen immer mehr als journalistische Texte mit ein paar Werbeanzeigen daneben. Sie funktionierten wie riesige Vermarktungsmaschinen. Sie füllten Dutzende Seiten mit teuren Wohnungs- und Jobanzeigen, sie verkauften alles von Reisen bis zu Wein. Damit ließ sich auch aufwendiger Journalismus querfinanzieren. Und heute? Machen es die erfolgreichen Beispiele in der Branche genauso. Springer hat ... ein renditestarkes französisches Online-Immobilienportal gekauft. Burda vertreibt über Töchterfirmen im Internet Computer, Tierfutter und Reisen. Andere ... verkaufen gegen gutes Geld iPad-Apps. ... Genug also mit dem Abarbeiten an Google. Es wird Zeit, vom Verleger zum Unternehmer zu werden."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 13. März 2012

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