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Verslo žinios - Litauen | Donnerstag, 29. März 2012

Litauens Euro-Träume unrealistisch

Litauens konservativer Ministerpräsident Andrius Kubilius hat in dieser Woche betont, dass sein Land 2014 den Euro einführen will. 2007 wurde dem Land schon einmal der Beitritt zur Euro-Zone verwehrt. Die wirtschaftliche Situation hat sich seitdem verschlechtert, weshalb die Pläne von Kubilius unrealistisch sind, meint die Wirtschaftszeitung Verslo žinios: "Litauen wird weder in diesem, noch im nächsten Jahr, und möglicherweise auch nicht in zehn Jahren eine nachhaltig niedrige Inflationsrate sichern können, wenn es dem Land nicht gelingt, die Gas- beziehungsweise Energiepreise unter Kontrolle zu halten. ... Hinzu kommt noch der Wahlkampfwettlauf [vor der Parlamentswahl im Oktober] mit Versprechungen über Renten-, Mindestlohn- und Lohnerhöhungen sowie vieles mehr. Vor diesem Hintergrund ist Kubilius also entweder ein unheilbarer Optimist, oder er bereitet schon seinen Gang in die Opposition vor, um dann dort seinen Nachfolger zu ermahnen, den Pflichten für die Euro-Einführung nachzukommen."

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