Der Standard - Österreich | Mittwoch, 25. April 2012
Mit Rechtspopulisten ist kein Staat zu machen
Die destruktive Politik der Rechtspopulisten macht das gemeinsame Regieren unmöglich, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard mit Blick auf Geert Wilders, der den von der EU verordneten Sparkurs ablehnte: "So geht es, wenn man Rechtsextreme oder -populisten an der Macht beteiligt - sei es nur indirekt. Über kurz oder lang entfaltet sich ihr zerstörerisches, aggressives Potenzial. Mit ihnen ist kein Staat zu machen, weil sie in der Regel nicht für etwas sind, sondern gegen etwas, unterschiedlich ausprägt: gegen den Islam, gegen die Juden, gegen die Ausländer, gegen die Migranten und, und, und. Aber alle sind sie 'gegen die EU, wie sie ist'. Das vereint die FPÖ von Haider bis Strache mit Lega Nord in Italien, Front National in Frankreich und Vlaams Belang in Belgien. Erstaunlich nur, dass es immer wieder Konservative gibt, die sich für so etwas hergeben."
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