Ta Nea - Griechenland | Donnerstag, 26. April 2012
Euro-Krise schluckt reihenweise Regierungen
Der Euro-Krise sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Regierungen zum Opfer gefallen, auch wegen der Sparpolitik, meint die linksliberale Tageszeitung Ta Nea: "Papandreou (Griechenland), Berlusconi (Italien), Cowen (Irland) , Radičová (Slowakei), Pahor (Slovenien), Rutte (Holland) - innerhalb eines Jahres hat die Euro-Krise so viele Premiers geschluckt, dass die europäische Landschaft einem politischen Friedhof gleicht. Die politischen Eliten versuchen seit zwei Jahren die europäische Währung zu retten - mit einer vernichtenden Sparpolitik. … Und die Krise betrifft nicht mehr nur den Süden. Erstmals brach eine Regierung des Nordens, dessen Länder den harten Kern des Euro bilden, unter der Last der Krise zusammen. … Die Euro-Länder haben lange geglaubt, sie werden wegen der europäischen Währung immun gegen Krisen sein. Die Krise aber hat nun aber sogar den harten Kern der Währungsunion getroffen. Und erneut bestätigt sich eine Weisheit der Wirtschaftsgeschichte: Die Währung kann nicht über das Land bestimmen, sondern das Land bestimmt die Währung."
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