Delo - Slowenien | Freitag, 29. Juni 2012
Wachstumspakt allein löst Schuldenkrise nicht
Auf dem EU-Gipfel haben sich die Staats- und Regierungschefs auf einen 120 Milliarden Euro schweren Wachstumspakt verständigt. Das war noch die leichteste Übung, die harten Prüfungen stehen den Politikern noch bevor, meint die linksliberale Tageszeitung Delo: "In diesen unsicheren Zeiten kann sich die Perspektive schon in einigen Monaten ändern. Trotz der Krisengipfel, die seit Ausbruch der Schuldenkrise vor zweieinhalb Jahren immer wieder stattfinden, ist noch keine überzeugende Lösung zur Bekämpfung der Krise in Sicht. Die Gefahr des Zusammenbruchs der Währungsunion wird immer wahrscheinlicher. Die Erwartungshaltung war schon vor dem Gipfel eher gering. ... Der erste Tag des Treffens stand im Zeichen der Uneinigkeit darüber, wie man den Kampf gegen die Krise führen soll. Der Segen für den Wachstums- und Beschäftigungspakt, mit dem den Mittelmeerländern geholfen werden soll, war mehr oder weniger eine Routineangelegenheit. Doch die wahre Herausforderung, nämlich die Einführung von Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Schuldenkrise, steht noch an."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Wirtschaftspolitik, » Finanzmärkte, » Europa
Alle verfügbaren Texte von » Peter Žerjavič
Debatten verfolgen » Wege aus der Schuldenkrise
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 29. Juni 2012