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Corriere del Ticino - Schweiz | Dienstag, 24. Juli 2012

Washington bereitet schon Assads Sturz vor

US-Präsident Barack Obama hat Syrien davor gewarnt, einen "tragischen Fehler" zu begehen und chemische Waffen einzusetzen. Hinter den Kulissen ziehen die USA längst die Fäden, um Syriens Präsidenten Baschar al-Assad auf "sanfte" Weise zu stürzen, meint die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino: "Da die diplomatische Lösung endgültig gescheitert ist, bewegt sich Washington hinter den Kulissen und setzt den Hebel an zwei Fronten an, bei den Aufständischen und bei den alliierten Ländern, Israel und Türkei, die beim Sturz des Regimes helfen sollen. Alles auf Zehenspitzen, denn das Letzte, was die amerikanische Regierung jetzt gebrauchen kann, ist ein Militäreinsatz. Obama kann sich den Luxus seiner Vorgänger nicht leisten. ... Wohl aber einen Notstandsplan. Mit dem soll zum einen das Arsenal der Chemiewaffen sichergestellt werden, bevor Assad es gegen die Rebellen einsetzt, wie es einst Saddam gegen die Kurden getan hat. Zum anderen soll er verhindern, dass die Gewalt auf beiden Seiten des Konflikts weiter ausschreitet und Syrien Schauplatz einer Massenvernichtung wird."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 24. Juli 2012

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