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Diário de Notícias - Portugal | Dienstag, 24. Juli 2012

Terror-Sparpaket nutzt Spanien nichts

Angesichts der jüngsten Turbulenzen an den europäischen Aktienmärkten kritisiert die Tageszeitung Diário de Notícias die Blockadehaltung Berlins: "Die Risikoaufschläge für spanische (und italienische) Staatsanleihen klettern auf neue Rekordstände - und das trotz des unglaublichen Terror-Sparpakets, das Berlin und Brüssel für Madrid geschnürt haben, um die Hilfen für die spanischen Banken zu bewilligen. Regionen wie Valencia sind pleite und müssen von der Zentralregierung aufgefangen werden. Gleichzeitig fordert der Zyniker Weidmann, der die Bundesbank leitet, Spanien auf, eine Komplettrettung zu beantragen. Welch eine enorme Grausamkeit! Der EFSF ist bis aufs Kleingeld reduziert worden und der neue Euro-Rettungsfonds [ESM] liegt mindestens bis zum 12. September noch auf dem Tisch des Bundesverfassungsgerichts. Die EZB weigert sich weiterhin, Staatsanleihen am Sekundärmarkt zu kaufen. Etwas zu versprechen, was es nicht gibt, ist die schwerste Beleidigung für diejenigen, die es brauchen. Das Schweigen der Feiglinge geht in den meisten europäischen Hauptstädten weiter."

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