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Politis - Zypern | Donnerstag, 9. August 2012

Für Giorgos Tzivas sind die Zyprer selbst schuld an der Krise

Der Kolumnist Giorgos Tzivas schreibt in der liberalen Tageszeitung Politis, dass nicht die Krise Zyperns Probleme verursacht hat, sondern die Komsumhaltung der Menschen, die nicht beurteilen können, was falsch und was richtig ist, was sinnvoll und was überflüssig ist: "Krise, Krise, Krise. Dies ist ein Mogelwort unserer Zeit. Das Wort wird überall und ständig benutzt. … In Anbetracht unseres Mangels an Urteilsvermögen ist es klar, dass wir überall nur die Krise sehen. Obwohl die einzige Krise, die existiert, eine Krise der Werte ist. Wir haben unsere Wirtschaft, unsere Politik und unser Leben in ein Reich des mangelnden Urteilsvermögens verwandelt. …Wir wussten nicht, was wir brauchen und wie viel wir brauchen. Jetzt müssen wir uns zusammenreißen, egal ob wir es wollen oder nicht. Wir sollten anfangen, richtig zu beurteilen, damit wir nicht in das schwarze Loch der Zügellosigkeit fallen, dorthin, wo das Gehirn immer nach der Quantität und nicht nach der Qualität beurteilt hat."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 10. August 2012

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