Diário de Notícias - Portugal | Mittwoch, 15. August 2012
Kein Wachstum für Portugal in Sicht
Von der aktuellen Rezession in der Euro-Zone sind Portugal und die anderen Krisenländer im Süden Europas besonders betroffen, und auch die deutsche Wirtschaft schafft es nicht mehr, die Rezession im Währungsraum einzudämmen, meint die liberal-konservative Tageszeitung Diário de Notícias: "Am selben Tag, an dem das portugiesische Statistikamt mitteilte, dass die Arbeitslosigkeit in Portugal die 15 Prozent-Marke erreicht habe, bereiteten die Eurostat-Zahlen weitere Sorgen: Die Rezession im zweiten Quartal betrug 3,3 Prozent, die höchste seit 2009. Unter den 17 Euro-Ländern ist einzig Griechenland in schlechterer Lage als Portugal. Im gesamten Euro-Raum ist die Wirtschaftsleistung geschrumpft. Auch die deutsche Wirtschaft, die europäische Lokomotive, wuchs nur um 0,3 Prozent. Angesichts dieser alarmierenden Zahlen versuchte Premier Passos Coelho eine Botschaft der Hoffnung zu vermitteln. Jedoch wählte er seine Worte mit bedächtiger Vorsicht: Er hat kein Wirtschaftswachstum für 2013 versprochen, sondern nur das Ende der Rezession."
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