Irish Independent - Irland | Mittwoch, 22. August 2012
Irlands Abwärtsspirale dreht sich weiter
Die 2009 geplatzte Immobilienblase hat auch heute noch dramatische Auswirkungen auf die irische Volkswirtschaft, analysiert die konservative Tageszeitung Irish Independent und kann kein Licht am Ende des Tunnels erkennen: "Der Einsturz der Immobilienpreise schmälert die Kaufkraft und drückt auf die Nachfrage und das wiederum hat sinkende Einkommen zur Folge. Und für die, die ihren Job verlieren, hat dies in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit ganz unmittelbare Auswirkungen. Gleichzeitig führt die sinkende Nachfrage zu niedrigeren Steuereinnahmen und höheren Sozialausgaben, weswegen das Haushaltsdefizit steigt. ... Eigentlich war die Bankenhilfe nur als temporäre Maßnahme gedacht, die einen Bank-Run verhindern sollte, doch man dehnte sie zu einer endlosen Rettungsaktion für die Banken aus, die, wie sich herausstellte, hoffnungslos überschuldet waren. So explodierte das Haushaltsdefizit und stieg dermaßen an, dass eine Nation ohne Währungshoheit es schlichtweg nicht abbezahlen kann."
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