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Kaleva - Finnland | Freitag, 31. August 2012

AKW in Nordfinnland darf nicht scheitern

Sechs kleinere Unternehmen aus dem finnisch-deutschen Konsortium Fennovoima haben am Mittwoch bekanntgegeben, sich nicht weiter am Bau eines neuen Atomkraftwerks im nordfinnischen Pyhäjoki beteiligen zu wollen. Die liberale Tageszeitung Kaleva hofft, dass das Projekt dennoch nicht scheitert: ”Natürlich führt der Rückzug der Unternehmen dazu, dass über die Chancen einer Realisierung des Projekts spekuliert wird. Die Spekulationen werden zunehmen, falls die Zahl der Aussteiger in naher Zukunft wächst. Sie werden nur weniger, wenn sich die Lage beruhigt. Es ist wichtig, dass die großen Anteilseigner dabei bleiben, die als Fennovoimas Stütze fungieren. Entscheidend ist, was der deutsche Konzern Eon macht, der 33 Prozent am Konsortium hält. Für Ungewissheit sorgt dabei, dass Eon im vergangenen Jahr 2,3 Milliarden Euro Verlust machte. Am Mittwoch erklärte das Unternehmen, weiter hinter dem Projekt zu stehen. Für die finnische Industrie, den Elektrizitätswettbewerb und für nordfinnische Arbeitsplätze ist der Bau des Atomkraftwerks Pyhäjoki weiterhin wünschenswert."

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