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De Telegraaf - Niederlande | Donnerstag, 25. Oktober 2012

Druck auf Griechenland beibehalten

Das krisengeschüttelte Griechenland soll nach Angaben von Finanzminister Giannis Stournaras zwei Jahre mehr Zeit bekommen, die Spar- und Reformziele zu erfüllen. Europa darf die Zügel auf keinen Fall locker lassen, mahnt die rechtsgerichtete Boulevardzeitung De Telegraaf: "Es sieht danach aus, dass die Griechen den neuen Kredit bekommen, aber auch, dass die früheren Absprachen über Sparmaßnahmen auf die lange Bahn geschoben werden. Die Ziele müssen nicht 2014, sondern erst 2016 erreicht werden. Während die Griechen von der Zahlung neuer Kredite überzeugt sind, bleiben die Geldgeber (wie die EU und der IWF) allerdings noch zurückhaltend. Diese Zurückhaltung ist gerechtfertigt. Der griechische Staat ist noch lange nicht an dem Punkt, wo er sein muss. Die Staatsdefizite sind hoch und die Gesetzgebung, die Unternehmen unnötig bremst, wurde bislang kaum reformiert. Der Druck auf die Griechen, ihre Angelegenheiten zu ordnen, muss bleiben, sonst ist die Chance gleich null, dass die geliehenen Milliarden jemals wieder zurückbezahlt werden."

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