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De Standaard - Belgien | Donnerstag, 25. Oktober 2012

Lamentieren hilft Belgiens Wirtschaft nicht

Der US-amerikanische Autohersteller Ford will seine Fabrik im belgischen Genk schließen, wie am Mittwoch bekannt wurde. Statt sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben, sollten die Politiker endlich Reformen angehen, fordert die liberale Tageszeitung De Standaard: "Solange mehr Energie in das gegenseitige Kritisieren geht, geschieht nichts und es gibt nur Verlierer. Diesen Ansatz können wir uns nicht mehr leisten. Wenn die Katastrophe von Ford etwas zeigt, dann ist es dies. Die Suche nach Ursachen und Schuldigen für diese Katastrophe hat keinen Sinn. Die Frage, um die es geht, ist, wie wir aus dieser Krise herauskommen. Jammern über unsere Wettbewerbsposition, unsere Lohnkosten, die Energiepreise, die Rolle des Staates hilft uns nicht weiter, wenn wir nicht den nächsten Schritt gehen. Wir müssen die Köpfe aus dem Sand ziehen und die Ärmel hochkrempeln. Diese Schlacht ist verloren, aber es kommen noch weitere und zwar schon bald. Niemand kann sich dieser Aufgabe entziehen. Weder die Arbeitgeber noch die Gewerkschaften, weder die Regierungen und die Parteien noch die Bürger."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 25. Oktober 2012

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