Navigation

 
Delfi - Estland | Samstag, 3. November 2012

Estnische Regierungspartei schadet sich selbst

Die Reformpartei des estnischen Premier Andrus Ansip steht seit Monaten wegen eines Parteienfinanzierungsskandals in der Kritik. Das Nachrichtenportal Delfi ist überzeugt, dass die Wähler die Partei noch abstrafen werden: "Was passiert jetzt weiter? Über das Innenleben der Reformpartei und den Finanzierungsskandal wird ebenso öffentlich hergezogen wie über die Erklärungsversuche und Äußerungen von Ministern. ... Ja, der Machtwille der Reformpartei ist für viele erschreckend groß. Vermutlich folgt jetzt eine Polarisierung der Anhänger. ... Die Partei ähnelt zunehmend der [immer wieder in Korruptionsskandale verwickelten größten Oppositionskraft] Zentrumspartei. Ein Teil der Mitglieder wird als Feind abgestempelt, während die anderen heimliche Unterstützer einer als unschuldig dargestellten Führung sind. Aber die Behauptung, der Gesichtsverlust der Reformpartei werde die Wähler nicht beeinflussen, kann man seiner Großmutter erzählen. Dass die Behauptung Unsinn ist, werden wir schon noch sehen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 5. November 2012

Weitere Inhalte