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To Vima Online - Griechenland | Mittwoch, 21. November 2012

Athen muss sich auf Alleingang vorbereiten

In den Verhandlungen über die Auszahlung weiterer Finanzhilfen für Griechenland haben die Euro-Finanzminister und der IWF am Dienstag keine Einigung erzielt. Sie vertagten die Entscheidung auf kommenden Montag. Damit muss Athen weiter auf die Auszahlung der nächsten Tranche der Hilfskredite warten. Die linksliberale Online-Zeitung To Vima erwägt eine Rettung im Alleingang: "Der Internationale Währungsfonds gibt sich stur und unsere europäischen Partner misstrauen uns noch immer. Offenbar wird die künftige Lösung nicht den Anstrengungen und Opfern des griechischen Volkes gerecht werden. Wenn es tatsächlich so ist, dass die griechische Angelegenheit weiter aufgeschoben wird, dann muss das Land drastischere Alternativen in Erwägung ziehen. Ein weiteres Hinauszögern wird das Misstrauen verschärfen, die politische und wirtschaftliche Stimmung im Land weiter belasten und die Hoffnungen auf eine Stabilisierung endgültig zunichte machen. In diesem Fall müssten die griechischen Parteien anfangen, patriotische Lösungen zu suchen, die sich einzig und allein an den nationalen Interessen orientieren."

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