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Diário de Notícias - Portugal | Freitag, 24. November 2006

Die Bedrohung Europas durch Aids

In den entwickelten Ländern erlahmt die Aufmerksamkeit für Aids, stellt Fernanda Câncio fest. "Die Konsequenzen zeigen sich im jüngsten Aidsreport der Uno. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, die auf Kondome und sexuelle Aufklärung (nach dem Vorbild Brasiliens und Südamerikas) gesetzt haben, ist der Beginn einer Stabilisierung der Seuche zu verzeichnen. Hingegen droht in Europa und den USA eine explosive Mischung aus Pseudo-Wissen, Gewissenlosigkeit und allen möglichen Ideen - darunter die, dass Aids eine chronische Krankheit geworden ist, an der man nicht stirbt - die Rückkehr der Pandemie zu begünstigen. Diese 'entspannte' Haltung gegenüber dem Aidsvirus spiegelt sich im exponentiellen Anstieg der Zahl der mit dem HIV-Virus infizierten homosexuellen Männer in ganz Europa wider."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 24. November 2006

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