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Tribune de Genève - Schweiz | Mittwoch, 14. Februar 2007

Die Schweiz verteidigt ihr Steuersystem

Die EU hat die Schweiz am 13. Februar 2007 dazu aufgefordert, in der Schweiz ansässigen multinationalen Unternehmen keine steuerlichen Erleichterungen mehr zu gewähren. Elisabeth Eckert fragt, ob ein neuer Steuerkrieg bevorsteht. "Werden in den kommenden Monaten und Jahren die gleichen Spannungen mit Brüssel auftreten wie bei den Verhandlungen über die Besteuerung von Vermögen, als unser Bankgeheimnis angetastet werden sollte? Es gibt durchaus Anlass, das zu glauben, denn die Frage der Vermögenssteuer treibt alle Länder um... Die Diskussion unter den 27 EU-Mitgliedern ist angespannt, beinahe nervös. Aber selbst wenn sie einen Verhaltenskodex gegen unlauteren Wettbewerb akzeptiert haben, sind sie noch weit von der erträumten steuerlichen Vereinheitlichung entfernt. Bleibt noch die Schweiz... Der Rückgriff auf den gemeinsamen Feind, um von eigenen Problemen abzulenken, ist wohl bekannt. Das ist in diesem Fall ganz deutlich. Um das Problem auf die Schweizer Kantone abwälzen zu können, interpretiert Brüssel das Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Schweiz aus dem Jahr 1972 neu, obwohl es bislang sehr gut funktioniert hat."

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