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The Economist - Großbritannien | Donnerstag, 1. März 2007

Separatismus in Europa

Die Wochenzeitung vergleicht separatistische Bewegungen innerhalb der EU und analysiert: "Das politische Geschrei der regionalen Bewegungen einerseits und der zentralistischen Behörden andererseits gibt kaum Anhaltspunkte, wie künftige Arrangements aussehen können. Der belgische Vlaams Belang hat in vielen politischen Punkten rechtsextreme Ansichten. Aber auch andere flämische Parteien, von den Sozialisten bis zu den Liberalen, möchten ihre Autonomie soweit wie irgend möglich ausweiten, bis hin zur regelrechten Unabhängigkeit. Die Lega Nord in Italien ist stramm rechts; die baskischen Separatisten sind linksextrem, was zum Teil auf ihre Geschichte im Widerstand gegen Franco zurückgeht; die schottische Nationalpartei SNP gilt als gemäßigt links. Das wichtigste Unterscheidungskriterium ist vielleicht, ob die separatistischen Regionen in der jeweils angestrebten Föderation wirtschaftlich der schwächere oder der stärkere Part sind. Ärmere Regionen werden sich eher nicht von reicheren Staaten abspalten, reichere Regionen hingegen - oder die, die greifbare natürliche Ressourcen haben - könnten das sehr wohl wollen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 2. März 2007

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