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Correio da Manhã - Portugal | Montag, 12. März 2007

Demonstrationen gegen Zapatero in Spanien

Mehrere tausend Menschen sind am Samstag dem Aufruf der spanischen Konservativen gefolgt, gegen die Aussetzung der Haftstrafe für den Eta-Terroristen José Ignacio de Juana Chaos zu protestieren. Alberto Gonçalves fordert den spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero indirekt zum Rücktritt auf: "Der Grund für die Demonstration war, wie wir alle wissen, die Entscheidung Zapateros, einen im Hungerstreik befindlichen Psychopathen der Eta freizulassen. Aber die Demonstration war auch symbolischer Akt, denn die Unterordnung unter den Terrorismus ist eine Art Markenzeichen der jetzigen Regierung, entstanden aus der Angst und den Missverständnissen des 11. März. Am vergangenen Sonntag – auch ein 11. März – sind die Opfer des Attentats vor drei Jahren mit einem Mahnmal aus Glas und der Anwesenheit Zapateros geehrt worden. Er war offensichtlich erschüttert von dem Terrorakt, der die Spanier dazu gebracht hat, ihn zu wählen. Besser spät als nie: Die Opfer würde man am besten ehren, wenn die Spanier diesen Irrtum erkennen und korrigieren würden. Wie wir am Samstag gesehen haben, sind sie auf dem besten Weg dahin."

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