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Público - Portugal | Montag, 23. April 2007

Die Türkei als 'privilegierter Partner'?

Der portugiesische Soziologe André Freire wendet sich gegen den Beitritt der Türkei zur EU. "Eines der Argumente für einen Beitritt der Türkei ist das der Unumkehrbarkeit des Prozesses. Der Beitritt der Türkei setzt jedoch voraus, dass vier Punkte erfüllt sein müssen, die das EU-Parlament 1987 benannt hat und die noch lange nicht umgesetzt sind: die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern, die Anerkennung der Republik Zypern samt Rückzug des türkischen Militärs von der Insel, die Respektierung der Menschenrechte und die Anerkennung der nicht-sunnitischen muslimischen Minderheit. Es ist sehr wichtig, dass die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei enger werden, wenn man den radikalen Islamismus bekämpfen will. Die volle europäische Integration der Türkei, die sowohl für die EU wie für die Türkei nicht wirklich von Interesse ist, birgt die Gefahr, dass der Islamismus nach Europa kommt, was die Union schwächen und gefährden könnte. Besser, man diskutiert ernsthaft über eine 'privilegierte Partnerschaft'."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 23. April 2007

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