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Gazeta Wyborcza - Polen | Samstag, 4. August 2007

Mykola Rjabtschuk über seine Angst vor dem Schengen-Abkommen

Am 1. Januar 2008 treten Polen und die anderen Staaten Mittel-Osteuropas dem Schengen-Abkommen bei, so dass zwischen ihnen und Westeuropa die Grenzkontrollen wegfallen. Als Ukrainer verbindet der Dichter Mykola Rjabtschuk damit Ängste und Hoffnungen. "Zum ersten Mal seit vielen Jahren – oder gar Jahrzehnten – erschreckte mich die ukrainisch-slowakisch-ungarische Grenzstation Cop mit einer völligen Leere... Ich wurde wütend. Schon wieder wollen sie uns die Grenzen schließen und sich somit von diesem amorphen und politisch schizophrenen Gebilde im Osten, der Ukraine, abschotten. Jetzt erst werden wir zu spüren bekommen, wie weit entfernt dieses Ausland ist, das uns bisher so nah erschien... Aber es stellte sich heraus, das diese Vermutung falsch war. Ich musste dringend nach Kiew telefonieren. Ich fragte die Kassiererin, warum alle Telefonapparate von den Wänden verschwunden sind. Es wird renoviert. Deswegen wurde alles weggeräumt – sagte sie. Fürs Erste war ich beruhigt."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 8. August 2007

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