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Standart - Bulgarien | Dienstag, 2. Oktober 2007

Buchmacher in der Politik

Eine besorgniserregende Tendenz macht sich bei den Kommunalwahlen in Bulgarien bemerkbar, meint Martin Karbowski: die Beeinflussung der Wähler durch parteieigene Demoskopen. "Die Politiker kaufen sich Meinungsforschungs-Institute ein und versperren somit den Wählern den Zugang zur gesamten Information. Die Behauptungen der meisten Demoskopen dienen nur noch der Desorientierung. Sie selbst sind zu Buchmachern geworden, die das Monopol der großen Akteure im politischen und gesellschaftlichen Leben festigen... Das Gewinnen der öffentlichen Meinung erfordert normalerweise eine große Kraftanstrengung von Politikstrategen, PR- und Werbeexperten und der Medien. Die Politiker haben sich den Aufwand und die Kosten dafür gespart und direkt das Endprodukt gekauft."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 4. Oktober 2007

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