Kathimerini - Griechenland | Mittwoch, 7. November 2007
Namensstreit um Mazedonien
Stavros Lygeros denkt über die offizielle Bezeichnung "Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien" nach. "Die slawisch-mazedonischen Führer dieses Landes werden niemals etwas anderes akzeptieren als einfach 'Mazedonien'. Die Position der griechischen Regierung 'weder Mazedonien noch eine Ableitung davon'... war unhaltbar. Sie gab sich deswegen mit der temporären Lösung FYROM (Former Yugoslav Republic of Macedonia) zufrieden, die eine Art Feigenblatt wurde... Wenn Griechenland der FYROM gestattet hätte, der Nato unter diesem Namen beizutreten, hätte es vorsätzlich ein nationales Verbrechen begangen und seine einzige Waffe aus der Hand gegeben... Griechenland muss einen eigenen Vorschlag für einen zusammengesetzten Namen machen – er sollte die Geografie mit einbeziehen, etwa 'Ober-Mazedonien'. Dies könnte ein Anhaltspunkt für UN-Vermittler Matthew Nimetz sein, der sich offenbar bei der Suche nach einem Doppelnamen verheddert hat."
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