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Sme - Slowakei | Donnerstag, 2. Februar 2006

Europäische Energiepolitik

Der Direktor des Instituts für strategische Studien im slowenischen Ljubljana, Borut Grgic, fordert in einem Gastbeitrag einen neuen Ansatz in der europäischen Energiepolitik: "Es gibt nicht genügend Energiequellen, die Russland als Lieferanten ersetzen könnten. Fraglich ist auch, ob andere Energieproduzenten verlässlicher sein würden. Gleichzeitig steigt der globale Energieverbrauch. Alternative Energien werden Öl und Gas kaum ablösen können, die Kernenergie gilt in vielen Ländern als kontroverses Thema." Grgic empfiehlt einen integrierten europäischen Energiemarkt und den Ankauf von Aktien des russischen Marktes. Letzteres "könnte es dem Kreml erschweren, Energie als Mittel seiner Außenpolitik einzusetzen".

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