Berlingske - Dänemark | Mittwoch, 13. Februar 2008
Anschlag auf Mohammed-Karikaturisten verhindert
In Dänemark sind am Dienstag drei Menschen unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Attentat auf den Zeichner Kurt Westergaard geplant zu haben. Westergaard hatte eine Karikatur des Propheten Mohammed mit einer Bombe im Turban angefertigt, die großes Aufsehen erregte, als die Zeitung Jyllands-Posten 2005 eine Reihe von Mohammed-Karikaturen veröffentlichte. Die Zeitung druckt diese Karikatur - wie viele andere Zeitungen übrigens auch - heute nach, um ein Zeichen für Meinungsfreiheit zu setzen, und schreibt: "Das Positive an der Geschichte ist: Die Mohammed-Krise und die Reaktionen auf das aktuelle Geschehen haben klargestellt, dass die Meinungsfreiheit fundamentale Voraussetzung einer freien Gesellschaft ist. Es ist offenbar geworden, dass man Angriffe auf die Meinungsfreiheit in diesem Lande nicht toleriert. Das konsequente Handeln ist Anschauungsunterricht für die Antidemokraten hier in Dänemark und anderswo. Die Meinungsfreiheit garantiert das Recht zu denken, zu sagen und zu zeichnen, was man will. Man ist nur gegenüber dem Gesetz verantwortlich. Daran ändert kein Terrorplan etwas."
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