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Tribune de Genève - Schweiz | Mittwoch, 2. April 2008

UBS sucht Rettung in Kapitalerhöhung

Die Schweizer Großbank UBS hat eine neue Kapitalerhöhung angekündigt. Durch eine Wertminderung von mehr als 23 Milliarden Euro ist die Bank das weltweit am stärksten von der amerikanischen Hypothekenkrise betroffene Institut. "Marcel Ospel, der Präsident der UBS, geht. Das war gestern die einzige gute Nachricht", schreibt Pierre Ruetschi. "Die Krise ist nicht vorbei. Die Kalkulation des Schadens für die Aktionäre, das heißt die Sparbuchinhaber, wie auch die Berechnung der Verluste für den Bund und die Kantone haben gerade erst begonnen. In diesem noch vagen Kontext sind die Äußerungen von Finanzminister Hans-Rudolf Merz verblüffend. Sein im Radio formulierter Dank an Marcel Ospel für dessen fabelhafte Sanierungsarbeit war beinahe unanständig; sein Zukunftsoptimismus ist allerdings noch beunruhigender."

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