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Dagens Nyheter - Schweden | Dienstag, 8. April 2008

Überfischung der Ostsee

Bei den neuesten Probefängen für Dorsche im Kattegatt ging der schwedischen Fischereibehörde ein einziger fingerlanger Dorsch ins Netz. 95 Prozent des Dorschbestandes im Kattegatt sind verschwunden. Dorschbrut fanden die Wissenschaftler gar nicht. Die Tageszeitung wirft den schwedischen Politikern jahrzehntelange Versäumnisse vor. "Ein Memorandum für die Fischerei muss her. Nicht nur im Kattegatt, nicht nur zur Laichzeit. Natürlich muss auch die Fischfangflotte kleiner werden, es sind Meeresreservate und Maßnahmen gegen Überdüngung notwendig. Es reicht eben nicht, den Dorsch vor der Überfischung retten zu wollen. Das wollen wohl alle. Die Machthaber, die Regierung muss sich für Folgendes entscheiden: die Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen und es wagen, sich hier und da unbeliebt zu machen."

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