Dnevnik - Slowenien | Dienstag, 16. September 2008
Alitalia muss sich anpassen
Andrej Mrevlje schreibt in der Tageszeitung Dnevnik über die Gründe für den Bankrott der Fluglinie Alitalia: 5,178 Milliarden Euro, die die Fluglinie in den vergangenen zehn Jahren verprasst hat, sind in den Taschen der Gewerkschaftler und politischen Parteien sowie als Abfindungen bei den gut bezahlten Aufsichträten gelandet. Das Aufkommen der Billigfluglinien und die Konkurrenz auf internationalen Flugen führten dazu, dass das politische Geschäft der großen Fluggesellschaft Brüche gezeigt hat ... warum? weil die Alitalia durch das Zahlen von höheren Rechnungen die Taschen der anderen staatlichen Unternehmen und der Privatunternehmer gefüllt und so die Kette des politischen Klientelismus genährt hat... Als staatliches Unternehmen konnte die Alitalia sich das leisten, solange die Regierung in Rom die Verluste ausgeglichen hat. Mit den neuen EU Regelungen und der europäischen Währung, die die Deckung der öffentlichen Schulden durch ein Aufbauschen der Inflation unmöglich macht, muss sich auch die Alitalia den neuen Spielregeln anpassen ..."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Finanzpolitik, » Wirtschaftspolitik, » Italien
Alle verfügbaren Texte von » Andrej Mrevlje
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 16. September 2008