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Le Figaro - Frankreich | Dienstag, 23. September 2008

Reformbedürftige UNO

Die UNO hat ihre Ziele noch lange nicht erreicht. Institutionelle Probleme lähmen ihre Entscheidungsgremien, meint die liberalkonservative Tageszeitung Le Figaro: "In der 63. Sitzungsperiode der Generalversammlung wird sich das einzigartige Forum UN von seiner besten Seite zeigen: dem einer Volksversammlung für die Schwächsten und die Stärksten. Doch die neuerlichen Blockaden seiner Exekutive – des Sicherheitsrates – verdeutlichen die Notwendigkeit einer Reform. Derzeit fungiert die UN mehr denn je als Resonanzkörper. ... Die Institution mit ihren 100 000 Blauhelmen vor Ort war noch nie so gefragt wie heute. Doch sie übergeht regionale Interessen. Ihr multilateraler Ansatz wird manchmal als Angriff auf die nationale Souveränität wahrgenommen. Ergebnis: Der Sicherheitsrat findet keinen Konsens. Er wird ohnmächtig, sobald eine Krise die fünf Mitglieder mit Vetorecht entzweit. ... In Einem sind sich alle einig: Eine Reform ist dringend nötig, und die Verhandlungen könnten in den nächsten Monaten beginnen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 25. September 2008

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