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Hospodářské noviny - Tschechien | Mittwoch, 5. April 2006

Schröders Engagement bei Gazprom

Scharfe Kritik am Gazprom-Engagement des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder übt Jan Machacek. "Bei Schröder ist der Interessenkonflikt ganz deutlich. Seine Regierung segnete nicht nur die Gasleitung durch die Ostsee ab, sondern gewährte Gazprom zusätzlich auch noch eine Bürgschaft. Aber der Fall hat auch noch eine geopolitische Dimension. Der Vertrag über die Gasleitung liefert Mitteleuropa weiter den Erpressungen Russlands in Sachen Gaspreis aus. Schröder lacht aber nicht nur Polen oder die Ukraine aus, er stützt Putin auch noch gegenüber der amerikanischen Außenpolitik, die Russland zuletzt häufig wegen Menschenrechtsverletzungen kritisiert hat. Und wie reagiert die deutsche Öffentlichkeit darauf? Leider nicht mit scharfer Kritik. Kanzlerin Merkel steht hinter dem Bau der Gasleitung."

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