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Financial Times - Großbritannien | Montag, 20. Oktober 2008

Euro-Anwärtern helfen

Die Wirtschaftszeitung Financial Times kommentiert die Situation der Beitrittskandidaten für die europäische Währungsunion im Zuge der Finanzkrise. Ungarn und die baltischen Staaten bräuchten noch Hilfe: "Ein Darlehen vom Internationalen Währungsfonds [für Ungarn] könnte hilfreich sein, aber es würde die Regierungsausgaben beschränken. So schmerzlich das wäre, würde es Ungarn der Euro-Zone näher bringen. Die baltischen Staaten kämpfen mit einem anderen Problem. Nach Jahren starken Wachstums, hoher Inflation und massiver Kontokorrent-Defizite schwächen sich ihre Wirtschaftssysteme stark ab. ... Wenn Estland, Lettland und Litauen eine undisziplinierte Fiskalpolitik vermeiden und nicht gezwungen werden, ihre Währungen abzuwerten, dann sollte der Abschwung ihre Wirtschaft ausbalancieren. Wenn die Inflation sinkt, wird das Euroland in greifbare Nähe rücken. Die Europäische Zentralbank verdient Lob dafür, dass sie Ungarn mit einem Kredit unterstützt. Sie sollte weiterhin eine entgegenkommende Haltung einnehmen, wenn dies neue Mitglieder in die Eurozone bringt."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 20. Oktober 2008

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