Diário Económico - Portugal | Donnerstag, 13. November 2008
Kein Interesse für Verbraucher
Im Hinblick auf die Änderung der EU-Auflagen für die Vermarktung von einer Reihe von Obst- und Gemüsesorten würde die EU-Kommission lediglich die Interessen der Erzeuger und nicht die der Verbraucher in Betracht ziehen, so die Wirtschaftstageszeitung Diário Económico: "Der von Größe und Form abhängige Verkauf von Obst und Gemüse hat zu einer enormen Verschwendung und Verteuerung dieser Produkte geführt. Na und? Bedeutet dies jetzt das Aus für diese EU-Richtlinie? Nein, ganz und gar nicht. Die EU-Kommission formatiert nun Europa nach Größe und Form der Wahlstimmen und der Interessen der großen Erzeugerländer. Statt dass die Auflagen vollkommen abgeschafft werden, werden nur einige Produkte nicht mehr dieser Diktatur unterworfen sein. Und dies, obwohl die Abschaffung dieser Richtlinie zu einer generellen und starken Senkung der Preise für die Verbraucher führen würde. Aber wieso sollte sich Brüssel für die Kosten der Verbraucher interessieren wenn die Preise der Erzeuger und der Zwischenhändler so viele Millionen einbringen?"
» zum ganzen Artikel (externer Link, portugiesisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Verbraucher, » Landwirtschaft, » Europa
Alle verfügbaren Texte von » João Paulo Guerra
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 14. November 2008