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Pravda - Slowakei | Freitag, 21. November 2008

Jetzt ist Budapest am Zug

Die slowakische Regierung hat nach dem Krisentreffen der Premiers Robert Fico, Slowakei, und Ferenc Gyurscány, Ungarn, mehrere Maßnahmen beschlossen, um die Beziehungen zum Nachbarland zu verbessern. Unter anderem sollen die Schulbücher für die ungarische Minderheit wieder ungarische Ortsbezeichnungen enthalten. Die linke Tageszeitung Pravda lobt das und schreibt: "Fico hat ziemlich schnell und fast vollständig das umgesetzt, was er seinem ungarischen Kollegen versprochen hat. Am Zug ist jetzt die ungarische Minderheit und vor allem Budapest. Das Problem [im slowakisch-ungarischen Verhältnis] besteht nämlich schon lange nicht mehr in dem, was Fico macht, sondern was Gyurscány nicht macht."

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