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Neatkarīgā - Lettland | Dienstag, 25. November 2008

IWF-Hilfe für Lettland

Nach Ungarn verhandelt nun Lettland als zweiter EU-Staat mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über mögliche Finanzhilfen zur Überwindung Wirtschaftskrise. Die Tageszeitung Neatkariga Rita Avize fragt, wie ernst die Lage wirklich ist: "Eine solche Anfrage ist praktisch das Hissen der weißen Fahne. Sie bedeutet, dass ein Staat keine finanziellen Mittel mehr hat, um seine Wirtschaft am Leben zu erhalten und die Stabilität seiner Währung zu gewährleisten. Als Nächstes kommt dann nur noch der Staatsbankrott. Der IWF hat auf diese Weise bereits Pakistan, Ungarn, der Ukraine und Island geholfen. Nun gehört also auch Lettland zur Gruppe der bedrohten Volkswirtschaften. … Aber weder Premierminister Ivars Godmanis noch Finanzminister Atis Slakteris haben gesagt, in welcher Größenordnung die Unterstützung ausfallen soll. Stattdessen verweisen sie ständig darauf, dass erst noch Verhandlungen geführt werden müssen."

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