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Dnevnik - Bulgarien | Mittwoch, 26. November 2008

EU streicht Bulgarien Fördermittel

Die EU-Kommission streicht Bulgarien wegen der grassierenden Korruption Fördermittel in Höhe von 220 Millionen Euro. Die Tageszeitung Dnevnik zeigt Verständnis für den Schritt der EU. "Die Mitteilung sowie die darauf folgenden Kommentare des Kommissars für EU-Erweiterung Olli Rehn haben nur die Regierung überrascht, deren Mitglieder bis zum letzten Moment munter das Gegenteil behaupteten - nämlich, dass die Mittel nicht verloren gehen. Die Regierung stand vor der unlösbaren Aufgabe, den Status quo aufrecht zu erhalten und dennoch von einem Fortschritt zu berichten. ... Man schrieb die Probleme mit den EU-Fonds nur der angeblich schlechten Kommunikation zwischen Brüssel und Sofia zu. Jetzt ist diese Ausrede weg. Kommissar Olli Rehn sagte nämlich im Klartext, dass das Problem nicht bei der Kommunikation, sondern im Fehlen entscheidender Handlungen liege. Und weil irgendjemand in dieser Situation etwas unternehmen musste, handelte die EU-Kommission."

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