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Aftonbladet - Schweden | Dienstag, 2. Dezember 2008

Schwedischer Staat soll Volvo und Saab retten

Die Krise der schwedischen Autobauer Volvo und Saab, die beide zu US-Konzernen gehören, spitzt sich zu. Am Montag wurde bekannt, dass die Neuzulassungen in Schweden gegenüber dem Vorjahr mehr als ein Drittel gesunken sind. Gleichzeitig wurde erneut bestätigt, dass Ford im Begriff sei, Volvo zu verkaufen. Jetzt müsse der schwedische Staat eingreifen, meint die Stockholmer Boulevardzeitung Aftonbladet: "Überall auf der Welt engagieren sich die Staaten in der Umstrukturierung der Autoindustrie. Die Motive sind dabei nicht schwer zu verstehen. Die Automobilbranche ist in vielen Ländern das Rückrat der Industrie. Die schwedische Fahrzeugindustrie und ihre Zulieferer beschäftigen mindestens 130.000 Angestellte. Dennoch demonstriert die schwedische Regierung ihr Desinteresse an den Vorgängen bei Volvo und Saab. Ministerpräsident [Fredrik] Reinfeldt hat am Wochenende erklärt, dass 'der Markt die Probleme lösen' soll. Ein sehr verwunderlicher Kommentar zum Spiel in Washington, Paris und Berlin."

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