Postimees - Estland | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Schwieriger Nato-Beitritt der Ukraine und Georgiens
Die Nato-Außenminister haben bei einem Treffen in Brüssel beschlossen, dass Georgien und die Ukraine nicht in den Beitrittsplan MAP aufgenommen werden. Die Tageszeitung Postimees hält dies nicht für allzu dramatisch. "Hinter den Standpunkten von Deutschland, Holland und Italien war nur allzu deutlich die Handschrift Moskaus zu verspüren, aber am Ende schwenkten alle auf die gemeinsame Linie ein, sogar die USA, die eine Aufnahme der Ukraine und Georgiens immer besonders unterstützt hatten. Der MAP ist aber kein unverzichtbares Symbol für die Rettung der Allianz. Vielmehr ist er eine neue Erfindung, und die meisten heutigen Nato-Staaten brauchten keinen solchen Plan. Vielmehr ist nun davon auszugehen, dass dieser MAP, der Moskau so widerstrebt, einfach umbenannt wird und der Prozess trotzdem weitergeht."
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